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	<title>FREMO:32 Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-21T07:45:44Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=1013</id>
		<title>Bf Schmiedeberg, 1e</title>
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		<updated>2023-04-06T05:56:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Absatz Elektrik hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Datenblatt==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25.pdf|links|mini|2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CAD-Datei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmiedeberg.dwg|zentriert|mini|Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot; caption=&amp;quot;Werdegang von Schmiedeberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019-07-24-01.png&lt;br /&gt;
Datei:2018-11-20-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-08-06-04.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-05-02-05.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-03-18-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2017-08-07-01.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der alte Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Schmiedeberg (RBD Dresden) ist Teil der Weißeritztalbahn, der Bahnstrecke von Heinsberg nach Kipsdorf, der sog. HK-Linie. Die Strecke verlief und verläuft auch heute noch größtenteils entlang der Weißeritz und war/ist somit häufig Überflutungen ausgesetzt. Schmiedeberg selbst war, wie der Name schon sagt, ein Zentrum der Eisenverarbeitung, welches die Stadt nahe der tschechischen Grenze in einem gewissen Rahmen florieren ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung des unteren Teilstückes am 1. November 1882 war Schmiedeberg zehn Monate lang Endbahnhof bevor am 3. September 1883 die weitere Eröffnung bis Kipsdorf erfolgte. In dieser Zeit nutzte man das kleine Empfangsgebäude in Fachwerkbauweise als Lokomotivschuppen für eine I K-Maschine. Als Arbeitsgrube diente derweil die spätere Gleiswaage. Erst nach Eröffnung der gesamten Linie wurden die Gleisanlagen im Bahnhof komplettiert und das Behelfsgleis zur Wartehalle vollständig entfernt. Gleich hinter der Wartehalle fand man den Freiabtritt (Abort), und etwas talwärts wurde, bei der Erweiterung der Gleisanlagen, 1897 ein Beamtenwohnhaus in Ziegelbauweise errichtet. Etwas bergwärts, schräg gegenüber dem Empfangsgebäude, stand der Güterschuppen mit Laderampe, dem sich eine lange Ladestraße anschloss.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleisplan Schmiedeberg.png|alternativtext=Gleisplan des alten Bahnhofs nach Erweiterung der Einfahrt aus Richtung Heinsberg|mini|Gleisplan Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
Die Bahnanlagen reichten schon bald nach der Eröffnung der Linie nicht mehr aus und mussten mehrfach erweitert werden. Zunächst wurde der Bahnhof Ende des 19. Jahrhunderts um eine zweite Ladestraße hinter dem Empfangsgebäude ergänzt. 1908 wurde zusätzlich eine Kreuzungsstelle an der unteren Bahnhofseinfahrt (Richtung Hainsberg) angelegt. Die Wartehalle wurde nach dem Umbau ebenfalls verlängert. 1924 wurde die Strecke neu trassiert, der Bahnhof vollständig verlegt und das Areal aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist kaum vorstellbar, dass die Bahnhofsanlagen von Schmiedeberg eingezwängt von der Bebauung mitten im Ort lagen und das Streckengleis das Planum der Staatsstraße benutzte. Um den Preis eines sicheren Bahnbetriebs und unter Ausschaltung der Behinderungen mit dem Straßenverkehr, muss ein Fahrgast heute wesentlich längere Wege in Kauf nehmen, um den Zug rechtzeitig zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung von Verwechselungen mit Gemeinden gleichen Namens erließ die Generaldirektion der Staatsbahnen die Weisung, den Bahnhof Schmiedeberg ab 17.12.1910 als „Schmiedeberg / Bez. Dresden“ zu bezeichnen. Der Zusatz bezog sich auf den Regierungsbezirk Dresden des Landes Sachsen und wurde auch im Zeitalter des DDR-Bezirks Dresden so belassen. Seit Wiederherstellung des Landes Sachsen nach 1989 lautet der Zusatz „Kr. Dippoldiswalde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die alte Trasse ====&lt;br /&gt;
Die Gleistrasse führte vom Naundorfer Haltepunkt der Roten Weißeritz folgend bis zum unteren Ortsteil von Schmiedeberg, wo sie nach dem Anschlussgleis zum Sägewerk Straube bei km 21,150 Fluss und Straße (B 170) überquerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Bahnhofsumbau 1908 befand sich die Einfahrweiche aus Richtung Hainsberg direkt hinter der Kreuzung mit der Altenberger Straße. Damit stand ein etwa 150 m langes Gleis für Güterzugkreuzungen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1910 war das Verkehrsaufkommen enorm, so dass hier eigens ein Weichenposten eingerichtet wurde. Für den Posten, der nur die Aufgabe hatte, die Einfahrweiche zu stellen, wurde ein kleines Holzhäuschen rechts der Weiche aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fand in Schmiedeberg keine Zugkreuzung statt, befuhren die Züge im Normalfall das in Richtung Kipsdorf gesehen linke Gleis, so dass sie schließlich auf Gleis 2 im Bahnhof einfuhren. Das direkt vor der Wartehalle gelegene Gleis 1 wies einen sehr geringen Abstand zur selbigen auf, so dass es nur im Ausnahmefall und bei Kreuzungen befahren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatten bergwärts (Richtung Kipsdorf) fahrende Züge die Einfahrweiche passiert, fuhren sie in einen engen Rechtsbogen, in dem die Gleistrasse um fast 90°  in Richtung Bahnhofsgelände schwenkte. Ließ man dabei als Reisender den Blick in Fahrtrichtung links aus dem Fenster schweifen, konnte man die zum damaligen Zeitpunkt neu erbaute Siedlung am Molchgrund sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausfahrt aus dem Bahnhof führte das Gleis mitten auf der Altenberger Straße am Hickmann’schen Gasthof und drei weiteren großen Gebäuden vorbei, geradewegs auf die markante Kirche zu. Kurz davor verschwenkte das Gleise an einer Kistenfabrik nach links, um hinter der Kirche durch den weiteren Ort zu führen. Etwas oberhalb wurde erneut die Altenberger Straße überquert. Danach ging es direkt entlang der Staatsstraße in Richtung Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf erreichte man den Anschluss des Eisenwerkes Schmiedeberg, des größten Anschließers der Bahn. Die hier umgesetzten Gütermassen lassen sich kaum beschreiben. Kohle, Roheisen und weiteres musste herangeschafft werden, dafür wurden lange Güterzüge mit offenen Wagen eingesetzt. Im Gegegenzug wurden Brückenteile, Profile oder andere Gussteile abtransportiert. Das Werk verfügte über eine eigene Rangierlokomotive der 750 mm-Spur, welche aber nicht die Staatsbahngleise befahren durfte. Der Anschluss wurde von Schmiedeberg aus bedient oder aber die Züge fuhren von Hainsberg direkt bis ins Werksgelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Eisenwerk wird es richtig bergig und man spürt die ganze Schönheit des östlichen Erzgebirges. Endlose Fichtenwälder und bewaldete Berghänge prägen nun das Landschaftsbild bis Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erste Überlegungen ====&lt;br /&gt;
Anhand von maßstäblichen Karten, den sog. Mensel-Blättern, wurde ein erster Gleisplan des Bahnhofs im Zustand zwischen 1897 und 1908 gezeichnet. Nach 1908 wurde der Bahnhof durch das Kreuzungsgleis stark erweitert und ist damit als Modulbahnhof nicht mehr ganz so gut zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof war so auf 4,50 m bis 5,00 m unterzubringen. Also 5 Module.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Planung stößt man schnell an die Grenzen des Maßstabs. 1:32 braucht doch schon so einiges an Platz. Um die Weichen nicht trennen zu müssen, wurde zunächst die Modulbreite bei 2 Modulen auf 110 cm vergrößert und auch die Tiefe musste auf 75 cm erhöht werden, um keine Längstrennungen zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigem Hin und Her hatten die Module alle eine einheitliche Größe und waren so besser zu stapeln und leichter zu transportieren. Alle Module haben nun eine einheitliche Länge von 95 cm. Somit ist der ganze Bahnhof 4,75 m lang (maßstäblich!). Die Tiefe von 75 cm bleibt. Es müssen zwar so 2 Weichen getrennt werden, aber Transport und Logistik sind so einfacher zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erweiterungen ====&lt;br /&gt;
Nachdem die Rahmenbedingungen für eine mögliche Erweiterung festgelegt wurden (Darstellung von Hickmanns Gasthof, der Roten Weißeritz, der Dreifaltigkeitskirche und der Ortsdurchfahrt), wurde, auf Grundlage eines Ausschnitts aus den sog. Mensel-Blättern und unter Beibehaltung der für den Bahnhof festgelegten Modulgeometrie, versucht die Wünsche entsprechend umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgekommen ist ein Plan bei dem alle Rahmenbedingungen eingehalten werden können und trotz der starren von den Modulgrößen und dem Gleisverlauf vorgegebenen Geometrie es möglich ist sehr nah am Vorbild zu bleiben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Modulplan Schmiedeberg.png|alternativtext=Endgültiger Modul- und Gleisplan des Bahnhofs Schmiedeberg|mini|Modulplan Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
Die Gesamtlänge beträgt nun rund 15 m, wobei der Modulverlauf gerade einer Länge von rund 13,15 m mit einem seitlichen Versatz von ca. 2,85 m entspricht. Die Radien liegen bei 1875 mm (entspricht 60 m beim Vorbild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere die Darstellung des markanten Turms von Hickmanns Gasthof direkt am Bahnhof ist sicherlich optisch hervorstechend und wird durch den zweiten Turm der Dreifaltigkeitskirche abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Kirche geht die Ortschaft natürlich noch weiter, aber irgendwo sind hier auch Grenzen gesetzt. Hinter der Kirche wie auch auf der anderen Bahnhofsseite geht es beim Vorbild landschaftlich weiter (keine nahe Bebauung), so dass hier ein vernünftiger (normgerechter) Übergang stattfinden kann, der trotzdem dem Vorbild nahe kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Sichten vorliegender Fotos und Pläne für den Nachbau der Wartehalle kam der Entschluss die Gleisanlagen zu erweitern und letztlich dem Stand um 1920 anzupassen. Dies hat den Vorteil, dass später auch längere (Rollwagen-)Züge kreuzen können. Der Bahnhof wird somit für den FREMO leistungsfähiger und zukunftssicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Modulabmessungen ändert sich dabei nichts. Einzig eine DKW kommt hinzu und die Kurve wird etwas verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gibt es 4 verschiedene Modulformen/-größen, die gut stapelbar sind und dazu ein etwas unförmiges Modul, welches aber dennoch ins Raster passt und stapelbar ist. Alle Module, Beine und Zubehör passen in dieser Form komplett in einen Kleintransporter oder Anhänger mittlerer Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmiedeberg, obwohl „nur“ ein kleiner Schmalspurbahnhof, wartet mit vielen Besonderheiten auf, die eine Umsetzung dieses Themas reizvoll machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann also mit Fug und Recht behaupten: „Das Vorbild ist das beste Vorbild!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterbau ===&lt;br /&gt;
Die Module wurden alle durchgängig aus 12 mm starkem Pappelsperrholz gefertigt. Das Holz für die Module wurde nach eigenen Vorgaben bei Harald Brosch gelasert. Das Lasern hat den Vorteil, dass alle Bohrungen, Durchlässe und sonstige Löcher gleich beim Zuschnitt mit berücksichtigt werden können und Nute und Zapfen den Zusammenbau – wie ein Puzzle – stark vereinfachen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Modulbausatz.png|alternativtext=Gelaserte Modulteile aus 12 mm Pappelsperrholz|mini|Modulbausatz]]&lt;br /&gt;
Einen Nachteil hat ein gelaserter Modulbausatz jedoch: Die Schnittkanten sind nicht hundertprozentig gerade und müssen vor dem Zusammenbau vom Ruß befreit werden. Je nach Holz, Laserstärke und Schnittgeschwindigkeit werden die Kanten konkav oder sogar trapezförmig. Man muss daher – trotz der Verzapfung – aufpassen, dass die Teile rechtwinklig zusammengefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchgehende Deckplatte plus das zusätzliche Trassenbrett dienen zum einen der höheren Stabilität – das Modul wird somit verwindungssteifer und kann problemlos hohen Lasten (schwere Züge) vertragen – und zum anderen können von unten auf der glatten tragfähigen Oberfläche der Deckplatte besser Kabel, Weichenmotoren, elektronische Bausteine, etc. verlegt und befestigt werden. Das höhere Gewicht ist dabei akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbau der einzelnen Module folgte das Verspachteln, Schleifen, Grundieren und letztlich lackieren, wobei im Inneren der Farbton RAL 9002 (der Farbton wirkt nicht ganz so „hart“ wie reines Weiß) und für die Außenseiten RAL 7039 (laut Norm) Verwendung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gleis- und Weichenbau ===&lt;br /&gt;
Leider gab es zur damaligen Zeit auf dem Markt keine vorbildgerechten oder maßstäblichen Gleise und Weichen nach FREMO-Norm, so dass die Gleise und Weichen notgedrungen selbst gebaut werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1920 lag in Schmiedeberg sicherlich eine gesunde Mischung aus Gleisen und Weichen nach Oberbau IIb, IIIb und IV/Va, da der Bahnhof auch ständig umgebaut und erweitert wurde. Das kommt einer Nachbildung sehr entgegen, da hier zum Teil noch mit einfachen Unterlagsplatten und Nägeln gearbeitet wurde. Für die Umsetzung der Weichen wurde das Vorbild der sächs. EW Va-65-1:7 Gz (H) nach Musterblatt 955a gewählt. Diese Weiche entspricht der Form, die auch noch in Ep. III vermehrt anzutreffen war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ätzteile.png|alternativtext=Ätzteile aus 0,6 mm Neusilber für ein sächs. Gleisjoch und eine sächs. EW Va-65-1:7 Gz (H) nach Musterblatt 955a|mini|Ätzteile für Gleisjoch und Weiche]]&lt;br /&gt;
Die nötigen Bauteile wurden aus 0,6 mm Neusilber bei der Firma Ätztechnik Herz in Auftrag gegeben. Aus den Weichenätzteilen kann sowohl eine rechte als auch eine linke Weiche gebaut werden. Als Schienenprofil kam das HEGOB Spur 0-Profil zum Einsatz, welches von den Abmessungen recht nah an das Vorbild herankommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwellen wurden aus 7 x 4 mm starken Eichenholzleisten mit einer Dekupiersäge auf Maß gesägt und – nach dem Aufkleben auf die Trassen – mit einer Stahlbürste gebürstet, um die Maserung und Struktur stärker zu betonen. Schlussendlich wurden einige Schwellen – mal mehr, mal weniger – mit einem handlichen Ziehmesser nochmals gebrochen, um das Alter der Schwellen zu betonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Schienenprofile aufgenagelt wurden, wurden zunächst die Schwellen eingefärbt. Im ersten Arbeitsgang wurden sie mit grauer Farbe (Revell Email-Color Steingrau No. 75) lackiert. Im nächsten Schritt wurde weiße Farbe (Revell Email-Farbe Weiß No. 5) auf die Schwellen trocken mit einem alten Baumwolllappen aufgetragen und zum Schluss kam noch Van Dyck Braun in Form von Ölfarbe auf die Schwellen, um zum einen die Maserung hervorzuheben und zum anderen die eigentliche Schwellenfarbe stellenweise vorzubringen. Dazu wurde das Van Dyck Braun in einem Gefäß mit Waschbenzin vermischt und mit einem Pinsel mal mehr, mal weniger deckend aufgestrichen. Das Waschbenzin verflüchtigt sich dabei in kürzester Zeit. Am Ende kommen Schwellen heraus, die ausgeblichen und abgenutzt sind und kurz vor dem Austausch oder der Stilllegung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Schienenprofile auf die Unterlagsplatten genagelt wurden, mussten zunächst die Profile und die Ätzteile lackiert werden. Von Humbrol gibt es einen Farbton, der relativ gut ein benutztes und verschmutztes Gleis trifft: Track Color, No. 173. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gleisbau.png|alternativtext=Gleisbau von nahem|mini|Gleisbau]]&lt;br /&gt;
Durch das vorherige Positionieren und Aufkleben der Unterlagsplatten mit UHU Sekundenkleber flüssig mit Hilfe von Schablonen ließen sich die Schienenprofile letztlich einfacher aufnageln. Da Eichenholz ziemlich hart ist, vereinfachte Vorbohren das Aufnageln der Gleise. Zum Vorbohren wurden Bohrer mit einem Durchmesser von 0,6 mm verwendet. Damit lassen sich die Nägel gut eindrücken, geben aber gleichzeitig noch genügend Halt und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messingschrauben sollen später dem Schienenprofil (nach dem Auflöten) am Modulrand etwas mehr Sicherheit geben. Die Schrauben wurden – soweit das möglich war – dicht am Modulrand, mit einem gewissen Abstand zum später darüber verlaufenden Schienenprofil, ins Holz geschraubt und mit dem Profil verlötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollten die Gleisnägel von Weinert verwendet werden, jedoch ist die Qualität der Nägel sehr unterschiedlich, so dass die Gleisnägel „klassisch“ aus normalen Heftklammern 24/6 mit einer Goldblechschere entstanden sind und mit einer kleinen Spitzzange in die vorgebohrten Löcher eingedrückt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende kommt diese zwar recht unkonventionelle Methode dem Vorbild dennoch recht nah. Selbst leicht schräg stehende Nägel sind vorbildgerecht und lassen das Gesamtbild lebendig wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrik ===&lt;br /&gt;
Jedes Modul ist mit zwei durchgehenden Leitungen mit einem Leitungsquerschnitt von 2,5 qmm für die Stromversorgung der Gleise versehen. Die Zuleitungen zu den Gleisen haben dabei einen Querschnitt von 1,0 qmm. Jedes Schienenprofil wurde dabei mit einem Kabel versehen. Hier wurde durchgängig rote und blaue Litze verwendet, was eine Zuordnung und eine eventuelle Fehlersuche deutlich erleichtert. Für die Versorgung der Weichenmotoren wurde grüne Litze mit den gleichen Durchmessern für die durchgehenden Leitungen und Zuleitungen verwendet wie bei der Stromversorgung. &lt;br /&gt;
[[Datei:Elektrik.png|alternativtext=Ansicht eines Moduls von unten|mini|Elektrik]]&lt;br /&gt;
Natürlich besteht hierbei ein gewisses Risiko, dass mal jemandem beim Aufbau ein Fehler unterläuft und derjenige statt rot mit rot, blau mit blau und grün mit grün zu verbinden, ein buntes Durcheinander verursacht, aber jeder mit gesundem Menschenverstand und ohne Farbblindheit sollte den Zusammenhang der Farben und Kabel erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt zu löten, wurden WAGO-Klemmen für die Verbindungen verwendet. Kabel können den Klemmen leicht hinzugefügt oder entnommen werden. Die WAGO-Klemmen der 221er-Serie sind für Kabel bis zu einem Querschnitt von 2,5 qmm ausgelegt, recht klein und leicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untereinander werden die Module mit 4,0 mm Büschel-Stecker und Buchse verbunden. Diese sind in einfachen Kabelhaltern für den Transport fixiert. Die Kabelhalter sind aus Multiplex mit einem 4,0 mm Loch (für den Stecker) und einem 4,0 mm Messing-Rundstab (für die Buchse) versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weichenantriebe brauchen zur Stromversorgung 8 – 16 V Gleich- oder Wechselstrom. Um eine eindeutige Zuordnung zu schaffen, wurden extra die grünen Trafos von Fleischmann (14 V ~) beschafft. Dass dabei die grünen Kabel in die grünen Transformatoren gehören, ist hoffentlich für jeden, der Schmiedeberg aufbaut, einleuchtend. Hoffentlich!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Datei:Elektrik.png&amp;diff=1012</id>
		<title>Datei:Elektrik.png</title>
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		<updated>2023-04-06T05:54:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ansicht eines Moduls von unten&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Breese_17.7.-21.7.2019&amp;diff=1010</id>
		<title>Breese 17.7.-21.7.2019</title>
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		<updated>2023-04-04T03:58:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Ort: Breese */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Datum: 17.7.-21.7.2019===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ort: Breese===&lt;br /&gt;
Als Veranstaltungsort steht, wie 2018 auch, wieder die ca. 1000 m² große Sporthalle der Waldschule zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Veranstaltungslink:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CAD-Streckenlayout:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fahrplan:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zum Hintergrund ====&lt;br /&gt;
Riedlingen ist ein Vorort der Kreisstadt Wuppertal-Langerfeld mit wenig Verkehrsaufkommen und kurz vor Stillegung der angeschlossenen Schmalspurbahn, die die umliegenden Dörfer an das Eisenbahnnetz anbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Güteraufkommen ist mäßig und die Konkurrenz auf der Straße nimmt stetig zu. Das Hauptverkehrsaufkommen wird über die Neubaustrecken von Wuppertal-Langerfeld aus abgewickelt. Riedlingen dient nur noch der Erschließung des Umlands. Die Stillegung ist nur noch eine Frage der Zeit. Entsprechend dünn ist auch das Fahrplanangebot, da die Anwohner und ansässigen Firmen der umliegenden Dörfer vermehrt auf den flexibleren Kraftverkehr setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Fahrplan ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrplan.png|alternativtext=Fahrplan Breese 17.07.-21.7.2019|mini|Fahrplan]]&lt;br /&gt;
Um Schüler und Pendler in die Kreisstadt zu bringen, fährt Morgens vom Endpunkt Kipsdorf ein PmG in Richtung Riedlingen und nimmt in Rostholz und Witsendorf die bereit stehenden aufgebockten Regelspurwagen mit. In Riedlingen werden die Wagen über die Rollbockgrube an die Regelspur übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In entgegengesetzter Richtung fährt zeitgleich ein PmG und kreuzt in Rostholz mit dem PmG aus Kipsdorf. Hier wird auch der vorhandene Stückgutwagen eingestellt, der im nächsten Bahnhof Schmiedeberg wieder ausgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach acht fährt ein reiner Güterzug von Riedlingen los, dessen Tagesaufgabe die Umverteilung der schmalspurigen Binnenfachten ist. Der Zug bedient daher alle Betriebsstellen auf dem Hin- und Rückweg. Im Prinzip kann der Zug fahren wann er will, hat aber im Fahrplan eine Trasse, wenn wir ohne Telefone und/oder ohne Zugleiter fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste PmG aus Kipsdorf nimmt den dort stehenden Stückgutwagen mit nach Riedlingen und rollt ihn dort ab. Dies ist auch die einzige Fracht die er transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PmG 5880 aus Riedlingen wiederum hat einen Stückgutwagen für Witsendorf dabei und holt von der Anst Späth die Wagen für die große weite Welt ab, nimmt sie zunächst mit nach Kispdorf, um dann als PmG 5881 auf dem Rückweg auch die Wagen aus Schmiedeberg einzustellen und in Riedlingen alle abzubocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegenzug PmG 5882 aus Riedlingen bringt dann endlich die neuen Frachten für Witsendorf und Rostholz mit und nimmt aus Schmiedeberg den Stückgutwagen weiter mit nach Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Folgezug PmG 5884 bringt die restlichen Frachten für Schmiedeberg und Anst Späth mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P 1245 und P 1247 sind die Nachmittags- und Abendzüge für die Pendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Zug, PmG 5886, nimmt dann von Witsendorf den Stückgutwagen mit nach Rostholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein paar Bilder: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachlese: ===&lt;br /&gt;
Vom 17.7. bis 21.7. war FREMO:32 erstmals zu Gast in der knapp 1000 m² großen Sporthalle der Waldschule in Breese und baute dort zusammen mit der H0-DR Gruppe auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Betrieb.png|alternativtext=Blick über das Arrangement|mini|Betrieb]]&lt;br /&gt;
Auch die Kombination mit H0-DR war für beide Gruppen inspirierend und der eine oder andere H0-Bahner war des Öfteren dabei zu beobachten, wie er über den H0-Tellerrand geschielt hat. Der Ausdruck „Teufelszeug“ war dabei oft zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise verlief recht unproblematisch, auch wenn rund um die Waldschule alle „richtigen“ Straßen wegen Bauarbeiten gesperrt waren. Das Ausladen und der Aufbau gingen recht schnell von der Hand, so dass wir am Mittwochabend schon die ersten Züge (ohne Fahrplan) fahren lassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Donnerstag fand dann Betrieb nach Fahrplan statt und am Ende jeden Tages ein reger Austausch über die Optimierung von Fahrplänen, Radsätzen, Kupplungen und diversen anderen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends war für das leibliche Wohl beim Fährmann an der Elbe mit Ausblich auf selbige gesorgt. Lecker!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag kam der 1e-Nachwuchs in Form von vier Kita-Gruppen mit je 5 bis 7 Kindern auf eine kurze Stippvisite vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Fahrplanpause hat sich der eine oder andere Dreikäsehoch sogar unter strenger Aufsicht an den Fahrregler getraut und einen Zug vorsichtig und respektvoll hin und her bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man können Kinder große Augen machen! ;-)&lt;br /&gt;
[[Datei:Pollo.png|alternativtext=Umsetzen in Lindenberg|mini|Pollo]]&lt;br /&gt;
Samstag der Ausflug zum Pollo hat das Treffen abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind pünktlich zur Abfahrt (fast schien es so, als wenn der Zugführer nur noch auf uns wartete) in Mesendorf gewesen und dann bei schönstem Wetter im offenen Wagen nach Lindenberg gefahren. Dort gab es dann ein Kleinbahn typisches vereinfachtes Schlüsselwerk zu bestaunen, was aber ehrlich gesagt nicht ganz so schön und ordentlich ausgeführt war, wie das von Schmiedeberg, aber in Funktion dem nichts nachstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Schlüssel war dann auch das Umsetzen der Lok möglich, so dass wir auch wieder die Rücktour antreten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwischenzeit haben wir genutzt, um das Kleinbahnmuseum zu besuchen, dort den selbst gebackenen Kuchen zu probieren und die Schätze, wie einen sächs. Rf 4 Rollwagen (8 m) alter Bauart mit Görlitzer Gewichtsbremse ausgiebig zu fotografieren und die Details zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß, vielleicht steht irgendwann so ein Wagen mal auf dem Arrangement…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntagvormittag war freies Fahren angesagt und Nachmittags der zügige Abbau und die Heimreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein tolles und rundum gelungenes Treffen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Breese_17.7.-21.7.2019&amp;diff=1009</id>
		<title>Breese 17.7.-21.7.2019</title>
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		<updated>2023-04-04T03:45:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Nachlese: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Datum: 17.7.-21.7.2019===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ort: Breese===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Veranstaltungslink:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CAD-Streckenlayout:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fahrplan:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zum Hintergrund ====&lt;br /&gt;
Riedlingen ist ein Vorort der Kreisstadt Wuppertal-Langerfeld mit wenig Verkehrsaufkommen und kurz vor Stillegung der angeschlossenen Schmalspurbahn, die die umliegenden Dörfer an das Eisenbahnnetz anbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Güteraufkommen ist mäßig und die Konkurrenz auf der Straße nimmt stetig zu. Das Hauptverkehrsaufkommen wird über die Neubaustrecken von Wuppertal-Langerfeld aus abgewickelt. Riedlingen dient nur noch der Erschließung des Umlands. Die Stillegung ist nur noch eine Frage der Zeit. Entsprechend dünn ist auch das Fahrplanangebot, da die Anwohner und ansässigen Firmen der umliegenden Dörfer vermehrt auf den flexibleren Kraftverkehr setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Fahrplan ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrplan.png|alternativtext=Fahrplan Breese 17.07.-21.7.2019|mini|Fahrplan]]&lt;br /&gt;
Um Schüler und Pendler in die Kreisstadt zu bringen, fährt Morgens vom Endpunkt Kipsdorf ein PmG in Richtung Riedlingen und nimmt in Rostholz und Witsendorf die bereit stehenden aufgebockten Regelspurwagen mit. In Riedlingen werden die Wagen über die Rollbockgrube an die Regelspur übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In entgegengesetzter Richtung fährt zeitgleich ein PmG und kreuzt in Rostholz mit dem PmG aus Kipsdorf. Hier wird auch der vorhandene Stückgutwagen eingestellt, der im nächsten Bahnhof Schmiedeberg wieder ausgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach acht fährt ein reiner Güterzug von Riedlingen los, dessen Tagesaufgabe die Umverteilung der schmalspurigen Binnenfachten ist. Der Zug bedient daher alle Betriebsstellen auf dem Hin- und Rückweg. Im Prinzip kann der Zug fahren wann er will, hat aber im Fahrplan eine Trasse, wenn wir ohne Telefone und/oder ohne Zugleiter fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste PmG aus Kipsdorf nimmt den dort stehenden Stückgutwagen mit nach Riedlingen und rollt ihn dort ab. Dies ist auch die einzige Fracht die er transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PmG 5880 aus Riedlingen wiederum hat einen Stückgutwagen für Witsendorf dabei und holt von der Anst Späth die Wagen für die große weite Welt ab, nimmt sie zunächst mit nach Kispdorf, um dann als PmG 5881 auf dem Rückweg auch die Wagen aus Schmiedeberg einzustellen und in Riedlingen alle abzubocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegenzug PmG 5882 aus Riedlingen bringt dann endlich die neuen Frachten für Witsendorf und Rostholz mit und nimmt aus Schmiedeberg den Stückgutwagen weiter mit nach Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Folgezug PmG 5884 bringt die restlichen Frachten für Schmiedeberg und Anst Späth mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P 1245 und P 1247 sind die Nachmittags- und Abendzüge für die Pendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Zug, PmG 5886, nimmt dann von Witsendorf den Stückgutwagen mit nach Rostholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein paar Bilder: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachlese: ===&lt;br /&gt;
Vom 17.7. bis 21.7. war FREMO:32 erstmals zu Gast in der knapp 1000 m² großen Sporthalle der Waldschule in Breese und baute dort zusammen mit der H0-DR Gruppe auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Betrieb.png|alternativtext=Blick über das Arrangement|mini|Betrieb]]&lt;br /&gt;
Auch die Kombination mit H0-DR war für beide Gruppen inspirierend und der eine oder andere H0-Bahner war des Öfteren dabei zu beobachten, wie er über den H0-Tellerrand geschielt hat. Der Ausdruck „Teufelszeug“ war dabei oft zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise verlief recht unproblematisch, auch wenn rund um die Waldschule alle „richtigen“ Straßen wegen Bauarbeiten gesperrt waren. Das Ausladen und der Aufbau gingen recht schnell von der Hand, so dass wir am Mittwochabend schon die ersten Züge (ohne Fahrplan) fahren lassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Donnerstag fand dann Betrieb nach Fahrplan statt und am Ende jeden Tages ein reger Austausch über die Optimierung von Fahrplänen, Radsätzen, Kupplungen und diversen anderen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends war für das leibliche Wohl beim Fährmann an der Elbe mit Ausblich auf selbige gesorgt. Lecker!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag kam der 1e-Nachwuchs in Form von vier Kita-Gruppen mit je 5 bis 7 Kindern auf eine kurze Stippvisite vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Fahrplanpause hat sich der eine oder andere Dreikäsehoch sogar unter strenger Aufsicht an den Fahrregler getraut und einen Zug vorsichtig und respektvoll hin und her bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man können Kinder große Augen machen! ;-)&lt;br /&gt;
[[Datei:Pollo.png|alternativtext=Umsetzen in Lindenberg|mini|Pollo]]&lt;br /&gt;
Samstag der Ausflug zum Pollo hat das Treffen abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind pünktlich zur Abfahrt (fast schien es so, als wenn der Zugführer nur noch auf uns wartete) in Mesendorf gewesen und dann bei schönstem Wetter im offenen Wagen nach Lindenberg gefahren. Dort gab es dann ein Kleinbahn typisches vereinfachtes Schlüsselwerk zu bestaunen, was aber ehrlich gesagt nicht ganz so schön und ordentlich ausgeführt war, wie das von Schmiedeberg, aber in Funktion dem nichts nachstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Schlüssel war dann auch das Umsetzen der Lok möglich, so dass wir auch wieder die Rücktour antreten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwischenzeit haben wir genutzt, um das Kleinbahnmuseum zu besuchen, dort den selbst gebackenen Kuchen zu probieren und die Schätze, wie einen sächs. Rf 4 Rollwagen (8 m) alter Bauart mit Görlitzer Gewichtsbremse ausgiebig zu fotografieren und die Details zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß, vielleicht steht irgendwann so ein Wagen mal auf dem Arrangement…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntagvormittag war freies Fahren angesagt und Nachmittags der zügige Abbau und die Heimreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein tolles und rundum gelungenes Treffen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Breese_17.7.-21.7.2019&amp;diff=1008</id>
		<title>Breese 17.7.-21.7.2019</title>
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		<updated>2023-04-04T03:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Datum: */ Treffeninfos hinterlegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Datum: 17.7.-21.7.2019===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ort: Breese===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Veranstaltungslink:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CAD-Streckenlayout:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fahrplan:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zum Hintergrund ====&lt;br /&gt;
Riedlingen ist ein Vorort der Kreisstadt Wuppertal-Langerfeld mit wenig Verkehrsaufkommen und kurz vor Stillegung der angeschlossenen Schmalspurbahn, die die umliegenden Dörfer an das Eisenbahnnetz anbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Güteraufkommen ist mäßig und die Konkurrenz auf der Straße nimmt stetig zu. Das Hauptverkehrsaufkommen wird über die Neubaustrecken von Wuppertal-Langerfeld aus abgewickelt. Riedlingen dient nur noch der Erschließung des Umlands. Die Stillegung ist nur noch eine Frage der Zeit. Entsprechend dünn ist auch das Fahrplanangebot, da die Anwohner und ansässigen Firmen der umliegenden Dörfer vermehrt auf den flexibleren Kraftverkehr setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Fahrplan ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrplan.png|alternativtext=Fahrplan Breese 17.07.-21.7.2019|mini|Fahrplan]]&lt;br /&gt;
Um Schüler und Pendler in die Kreisstadt zu bringen, fährt Morgens vom Endpunkt Kipsdorf ein PmG in Richtung Riedlingen und nimmt in Rostholz und Witsendorf die bereit stehenden aufgebockten Regelspurwagen mit. In Riedlingen werden die Wagen über die Rollbockgrube an die Regelspur übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In entgegengesetzter Richtung fährt zeitgleich ein PmG und kreuzt in Rostholz mit dem PmG aus Kipsdorf. Hier wird auch der vorhandene Stückgutwagen eingestellt, der im nächsten Bahnhof Schmiedeberg wieder ausgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach acht fährt ein reiner Güterzug von Riedlingen los, dessen Tagesaufgabe die Umverteilung der schmalspurigen Binnenfachten ist. Der Zug bedient daher alle Betriebsstellen auf dem Hin- und Rückweg. Im Prinzip kann der Zug fahren wann er will, hat aber im Fahrplan eine Trasse, wenn wir ohne Telefone und/oder ohne Zugleiter fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste PmG aus Kipsdorf nimmt den dort stehenden Stückgutwagen mit nach Riedlingen und rollt ihn dort ab. Dies ist auch die einzige Fracht die er transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PmG 5880 aus Riedlingen wiederum hat einen Stückgutwagen für Witsendorf dabei und holt von der Anst Späth die Wagen für die große weite Welt ab, nimmt sie zunächst mit nach Kispdorf, um dann als PmG 5881 auf dem Rückweg auch die Wagen aus Schmiedeberg einzustellen und in Riedlingen alle abzubocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegenzug PmG 5882 aus Riedlingen bringt dann endlich die neuen Frachten für Witsendorf und Rostholz mit und nimmt aus Schmiedeberg den Stückgutwagen weiter mit nach Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Folgezug PmG 5884 bringt die restlichen Frachten für Schmiedeberg und Anst Späth mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P 1245 und P 1247 sind die Nachmittags- und Abendzüge für die Pendler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Zug, PmG 5886, nimmt dann von Witsendorf den Stückgutwagen mit nach Rostholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein paar Bilder: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachlese: ===&lt;br /&gt;
Vom 17.7. bis 21.7. war FREMO:32 erstmals zu Gast in der knapp 1000 m² großen Sporthalle der Waldschule in Breese und baute dort zusammen mit der H0-DR Gruppe auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Betrieb.png|alternativtext=Blick über das Arrangement|mini|Betrieb]]&lt;br /&gt;
Das Treffen war rundum gelungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kombination mit H0-DR war für beide Gruppen inspirierend und der eine oder andere H0-Bahner war des Öfteren dabei zu beobachten, wie er über den H0-Tellerrand geschielt hat. Der Ausdruck „Teufelszeug“ war dabei oft zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise verlief recht unproblematisch, auch wenn rund um die Waldschule alle „richtigen“ Straßen wegen Bauarbeiten gesperrt waren. Das Ausladen und der Aufbau gingen recht schnell von der Hand, so dass wir am Mittwochabend schon die ersten Züge (ohne Fahrplan) fahren lassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Donnerstag fand dann Betrieb nach Fahrplan statt und am Ende jeden Tages ein reger Austausch über die Optimierung von Fahrplänen, Radsätzen, Kupplungen und diversen anderen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends war für das leibliche Wohl beim Fährmann an der Elbe mit Ausblich auf selbige gesorgt. Lecker!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag kam der 1e-Nachwuchs in Form von vier Kita-Gruppen mit je 5 bis 7 Kindern auf eine kurze Stippvisite vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Fahrplanpause hat sich der eine oder andere Dreikäsehoch sogar unter strenger Aufsicht an den Fahrregler getraut und einen Zug vorsichtig und respektvoll hin und her bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man können Kinder große Augen machen! ;-)&lt;br /&gt;
[[Datei:Pollo.png|alternativtext=Umsetzen in Lindenberg|mini|Pollo]]&lt;br /&gt;
Samstag der Ausflug zum Pollo hat das Treffen abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind pünktlich zur Abfahrt (fast schien es so, als wenn der Zugführer nur noch auf uns wartete) in Mesendorf gewesen und dann bei schönstem Wetter im offenen Wagen nach Lindenberg gefahren. Dort gab es dann ein Kleinbahn typisches vereinfachtes Schlüsselwerk zu bestaunen, was aber ehrlich gesagt nicht ganz so schön und ordentlich ausgeführt war, wie das von Schmiedeberg, aber in Funktion dem nichts nachstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Schlüssel war dann auch das Umsetzen der Lok möglich, so dass wir auch wieder die Rücktour antreten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwischenzeit haben wir genutzt, um das Kleinbahnmuseum zu besuchen, dort den selbst gebackenen Kuchen zu probieren und die Schätze, wie einen sächs. Rf 4 Rollwagen (8 m) alter Bauart mit Görlitzer Gewichtsbremse ausgiebig zu fotografieren und die Details zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer weiß, vielleicht steht irgendwann so ein Wagen mal auf dem Arrangement…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntagvormittag war freies Fahren angesagt und Nachmittags der zügige Abbau und die Heimreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein tolles und rundum gelungenes Treffen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Umsetzen in Lindenberg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Fahrplan Breese 17.07.-21.7.2019&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=1001</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2023-03-26T04:39:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Link zum Treffen Breese 2019 eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:&amp;lt;span style=&amp;quot;position: absolute; clip: rect(1px 1px 1px 1px); clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);&amp;quot;&amp;gt;{{FULLPAGENAME}}&amp;lt;/span&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background-color:#D8E8FF;&amp;quot; | Willkommen in der Spur 1 Gruppe des FREMO e. V.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF; padding: 1em 2em;&amp;quot; |Der [[FREMO:32]] beschäftigt sich mit Modelleisenbahn, Modulen und Eisenbahn Betrieb im Maßstab 1:32. Auf nachfolgenden Seiten findest du allerhand Informationen rund um unsere Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  style=&amp;quot;text-align:center; width:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |'''[[FREMO:32]]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier sind alle Informationen zur [[FREMO:32]] Gruppe und zur Spur 1 Regelspur anzufinden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:94er.jpg|500px|zentriert|Foto:pprinz]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Elok.jpg|500px|zentriert|Foto:pprinz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''[[FREMO:32e]]'''&lt;br /&gt;
Hier sind alle Informationen zur Spur 1e Schmalspur innerhalb des [[FREMO:32]] anzufinden.&lt;br /&gt;
|'''[[FREMO:32 Industrie-Initiative|'''FREMO:32 Industrie- und Kleinbahn Initiative''']]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier beschäftigen wir uns mit dem Entwurf der neuen Industrie- und Kleinbahn-Norm für die [[FREMO:32]] Gruppe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Rostholz.jpg|500px|zentriert|Rostholz, Foto: pprinz]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Industriebahn.jpg|500px|zentriert|Industriebahn, Foto: A.Lösch]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Kontakt]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;[https://www.fremo-net.eu FREMO e.V.]'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width: 100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#D8E8FF;&amp;quot; |Dokumentation und Organisation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Spezifikationen, Anleitungen, Zeichnungen'''&lt;br /&gt;
|'''Betriebsstellen und Streckenmodule'''&lt;br /&gt;
|'''Ergänzende externe Quellen'''&lt;br /&gt;
|'''Veranstaltungen FREMO:32'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*[[Gemeinsam für 1 und 1e geltende Spezifikationen]] (im Aufbau)&lt;br /&gt;
*[[Spezifikationen und Normen der Normalspur]] (im Aufbau)&lt;br /&gt;
*[[FREMO:32e|1e Spezifikationen / Normen]] (Schmalspur)&lt;br /&gt;
*[[Profilzeichnungen und Modulbauzeichnungen]] (Normal und Schmalspur)&lt;br /&gt;
*[[DCC-Adressen der Mitglieder FREMO:32]]&lt;br /&gt;
*[[Gruppeneigentum]]&lt;br /&gt;
*[[Wie werden hier Betriebsstellen und Module aufgenommen?]]&lt;br /&gt;
*[[Weitere Hilfen, Handbücher und was man sonst so bei FREMO:32 braucht]] (im Aufbau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*[[Bf Riedlingen, 1 und 1e]]&lt;br /&gt;
*[[Bf Schorschausen, 1]]&lt;br /&gt;
*[[Sbf Wuppertal-Steinbeck, 1]]&lt;br /&gt;
*[[Bf Witsendorf, 1e]]&lt;br /&gt;
*[[Bs Holchendorfer Schiffgraben, 1e]]&lt;br /&gt;
* [[Bf Schmiedeberg, 1e]]&lt;br /&gt;
*[[Bf Kipsdorf, 1e]]&lt;br /&gt;
*[[Bf Rostholz, 1e]]&lt;br /&gt;
*[[Bf Wennedach, 1e]]&lt;br /&gt;
*[[Bf Kappel]], 1e&lt;br /&gt;
* [[Musterseite Betriebsstelle]]&lt;br /&gt;
*[[Liste der Streckenmodule Schmalspur]]&lt;br /&gt;
*[[Liste der Streckenmodule Normalspur]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*FREMO: [https://www.fremo-net.eu/fremo-startseite/ Internet, Homepage]&lt;br /&gt;
*FREMO: [https://forum.fremo-net.eu Forum] (nur für Mitglieder)&lt;br /&gt;
*FREMO: [https://www.fremo-net.eu/praxis/betrieb/ Betrieb]&lt;br /&gt;
**[https://www.fremo-net.eu/praxis/betrieb/fahrplangestaltung/ Fahrplangestaltung]&lt;br /&gt;
***[https://www.fremo-net.eu/praxis/betrieb/fahrplan-xpln/ Fahrplanprogramm] und [https://forum.fremo-net.eu/t/xpln-aktuelle-versionen/998 Forum dazu](nur Mitglieder FREMO)&lt;br /&gt;
*[https://kleinbahnwiki.de Kleinbahnwiki]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Breese 17.7.-21.7.2019|Breese 17.7.–21.7.2019]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Gochsheim 27.10.–01.11.2023]] &lt;br /&gt;
*[[Warendorf 17.05.–21.05.2023]] &lt;br /&gt;
*[[Gochsheim 12.04.–16.04.2023]]&lt;br /&gt;
* [[Gochsheim 28.10.–02.11.2022]]&lt;br /&gt;
* [[Gochsheim 30.10.–03.11.2021]] &lt;br /&gt;
*-&lt;br /&gt;
* [[Musterseite Veranstaltungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#D8E8FF; text-align:left;&amp;quot; |Neuigkeiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#FFFFFF; padding: 1em 2em;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*13.11 2022 Wir starten mit dem FREMO:32 Wiki, Initiale Befüllung&lt;br /&gt;
*01.01.2023 Veröffentlichung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Breese_17.7.-21.7.2019&amp;diff=1000</id>
		<title>Breese 17.7.-21.7.2019</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Breese_17.7.-21.7.2019&amp;diff=1000"/>
		<updated>2023-03-26T04:37:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Neue Seite zum Treffen Breese 2019 eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Datum:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ort:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Veranstaltungslink:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CAD-Streckenlayout:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fahrplan:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein paar Bilder:===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=999</id>
		<title>Bf Schmiedeberg, 1e</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=999"/>
		<updated>2023-03-22T05:05:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Unterbau */ Nur einige Sätze und einzelne Worte umgestellt. Kein neuer Inhalt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Datenblatt==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25.pdf|links|mini|2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CAD-Datei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmiedeberg.dwg|zentriert|mini|Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot; caption=&amp;quot;Werdegang von Schmiedeberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019-07-24-01.png&lt;br /&gt;
Datei:2018-11-20-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-08-06-04.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-05-02-05.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-03-18-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2017-08-07-01.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der alte Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Schmiedeberg (RBD Dresden) ist Teil der Weißeritztalbahn, der Bahnstrecke von Heinsberg nach Kipsdorf, der sog. HK-Linie. Die Strecke verlief und verläuft auch heute noch größtenteils entlang der Weißeritz und war/ist somit häufig Überflutungen ausgesetzt. Schmiedeberg selbst war, wie der Name schon sagt, ein Zentrum der Eisenverarbeitung, welches die Stadt nahe der tschechischen Grenze in einem gewissen Rahmen florieren ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung des unteren Teilstückes am 1. November 1882 war Schmiedeberg zehn Monate lang Endbahnhof bevor am 3. September 1883 die weitere Eröffnung bis Kipsdorf erfolgte. In dieser Zeit nutzte man das kleine Empfangsgebäude in Fachwerkbauweise als Lokomotivschuppen für eine I K-Maschine. Als Arbeitsgrube diente derweil die spätere Gleiswaage. Erst nach Eröffnung der gesamten Linie wurden die Gleisanlagen im Bahnhof komplettiert und das Behelfsgleis zur Wartehalle vollständig entfernt. Gleich hinter der Wartehalle fand man den Freiabtritt (Abort), und etwas talwärts wurde, bei der Erweiterung der Gleisanlagen, 1897 ein Beamtenwohnhaus in Ziegelbauweise errichtet. Etwas bergwärts, schräg gegenüber dem Empfangsgebäude, stand der Güterschuppen mit Laderampe, dem sich eine lange Ladestraße anschloss.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleisplan Schmiedeberg.png|alternativtext=Gleisplan des alten Bahnhofs nach Erweiterung der Einfahrt aus Richtung Heinsberg|mini|Gleisplan Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
Die Bahnanlagen reichten schon bald nach der Eröffnung der Linie nicht mehr aus und mussten mehrfach erweitert werden. Zunächst wurde der Bahnhof Ende des 19. Jahrhunderts um eine zweite Ladestraße hinter dem Empfangsgebäude ergänzt. 1908 wurde zusätzlich eine Kreuzungsstelle an der unteren Bahnhofseinfahrt (Richtung Hainsberg) angelegt. Die Wartehalle wurde nach dem Umbau ebenfalls verlängert. 1924 wurde die Strecke neu trassiert, der Bahnhof vollständig verlegt und das Areal aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist kaum vorstellbar, dass die Bahnhofsanlagen von Schmiedeberg eingezwängt von der Bebauung mitten im Ort lagen und das Streckengleis das Planum der Staatsstraße benutzte. Um den Preis eines sicheren Bahnbetriebs und unter Ausschaltung der Behinderungen mit dem Straßenverkehr, muss ein Fahrgast heute wesentlich längere Wege in Kauf nehmen, um den Zug rechtzeitig zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung von Verwechselungen mit Gemeinden gleichen Namens erließ die Generaldirektion der Staatsbahnen die Weisung, den Bahnhof Schmiedeberg ab 17.12.1910 als „Schmiedeberg / Bez. Dresden“ zu bezeichnen. Der Zusatz bezog sich auf den Regierungsbezirk Dresden des Landes Sachsen und wurde auch im Zeitalter des DDR-Bezirks Dresden so belassen. Seit Wiederherstellung des Landes Sachsen nach 1989 lautet der Zusatz „Kr. Dippoldiswalde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die alte Trasse ====&lt;br /&gt;
Die Gleistrasse führte vom Naundorfer Haltepunkt der Roten Weißeritz folgend bis zum unteren Ortsteil von Schmiedeberg, wo sie nach dem Anschlussgleis zum Sägewerk Straube bei km 21,150 Fluss und Straße (B 170) überquerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Bahnhofsumbau 1908 befand sich die Einfahrweiche aus Richtung Hainsberg direkt hinter der Kreuzung mit der Altenberger Straße. Damit stand ein etwa 150 m langes Gleis für Güterzugkreuzungen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1910 war das Verkehrsaufkommen enorm, so dass hier eigens ein Weichenposten eingerichtet wurde. Für den Posten, der nur die Aufgabe hatte, die Einfahrweiche zu stellen, wurde ein kleines Holzhäuschen rechts der Weiche aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fand in Schmiedeberg keine Zugkreuzung statt, befuhren die Züge im Normalfall das in Richtung Kipsdorf gesehen linke Gleis, so dass sie schließlich auf Gleis 2 im Bahnhof einfuhren. Das direkt vor der Wartehalle gelegene Gleis 1 wies einen sehr geringen Abstand zur selbigen auf, so dass es nur im Ausnahmefall und bei Kreuzungen befahren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatten bergwärts (Richtung Kipsdorf) fahrende Züge die Einfahrweiche passiert, fuhren sie in einen engen Rechtsbogen, in dem die Gleistrasse um fast 90°  in Richtung Bahnhofsgelände schwenkte. Ließ man dabei als Reisender den Blick in Fahrtrichtung links aus dem Fenster schweifen, konnte man die zum damaligen Zeitpunkt neu erbaute Siedlung am Molchgrund sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausfahrt aus dem Bahnhof führte das Gleis mitten auf der Altenberger Straße am Hickmann’schen Gasthof und drei weiteren großen Gebäuden vorbei, geradewegs auf die markante Kirche zu. Kurz davor verschwenkte das Gleise an einer Kistenfabrik nach links, um hinter der Kirche durch den weiteren Ort zu führen. Etwas oberhalb wurde erneut die Altenberger Straße überquert. Danach ging es direkt entlang der Staatsstraße in Richtung Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf erreichte man den Anschluss des Eisenwerkes Schmiedeberg, des größten Anschließers der Bahn. Die hier umgesetzten Gütermassen lassen sich kaum beschreiben. Kohle, Roheisen und weiteres musste herangeschafft werden, dafür wurden lange Güterzüge mit offenen Wagen eingesetzt. Im Gegegenzug wurden Brückenteile, Profile oder andere Gussteile abtransportiert. Das Werk verfügte über eine eigene Rangierlokomotive der 750 mm-Spur, welche aber nicht die Staatsbahngleise befahren durfte. Der Anschluss wurde von Schmiedeberg aus bedient oder aber die Züge fuhren von Hainsberg direkt bis ins Werksgelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Eisenwerk wird es richtig bergig und man spürt die ganze Schönheit des östlichen Erzgebirges. Endlose Fichtenwälder und bewaldete Berghänge prägen nun das Landschaftsbild bis Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erste Überlegungen ====&lt;br /&gt;
Anhand von maßstäblichen Karten, den sog. Mensel-Blättern, wurde ein erster Gleisplan des Bahnhofs im Zustand zwischen 1897 und 1908 gezeichnet. Nach 1908 wurde der Bahnhof durch das Kreuzungsgleis stark erweitert und ist damit als Modulbahnhof nicht mehr ganz so gut zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof war so auf 4,50 m bis 5,00 m unterzubringen. Also 5 Module.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Planung stößt man schnell an die Grenzen des Maßstabs. 1:32 braucht doch schon so einiges an Platz. Um die Weichen nicht trennen zu müssen, wurde zunächst die Modulbreite bei 2 Modulen auf 110 cm vergrößert und auch die Tiefe musste auf 75 cm erhöht werden, um keine Längstrennungen zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigem Hin und Her hatten die Module alle eine einheitliche Größe und waren so besser zu stapeln und leichter zu transportieren. Alle Module haben nun eine einheitliche Länge von 95 cm. Somit ist der ganze Bahnhof 4,75 m lang (maßstäblich!). Die Tiefe von 75 cm bleibt. Es müssen zwar so 2 Weichen getrennt werden, aber Transport und Logistik sind so einfacher zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erweiterungen ====&lt;br /&gt;
Nachdem die Rahmenbedingungen für eine mögliche Erweiterung festgelegt wurden (Darstellung von Hickmanns Gasthof, der Roten Weißeritz, der Dreifaltigkeitskirche und der Ortsdurchfahrt), wurde, auf Grundlage eines Ausschnitts aus den sog. Mensel-Blättern und unter Beibehaltung der für den Bahnhof festgelegten Modulgeometrie, versucht die Wünsche entsprechend umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgekommen ist ein Plan bei dem alle Rahmenbedingungen eingehalten werden können und trotz der starren von den Modulgrößen und dem Gleisverlauf vorgegebenen Geometrie es möglich ist sehr nah am Vorbild zu bleiben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Modulplan Schmiedeberg.png|alternativtext=Endgültiger Modul- und Gleisplan des Bahnhofs Schmiedeberg|mini|Modulplan Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
Die Gesamtlänge beträgt nun rund 15 m, wobei der Modulverlauf gerade einer Länge von rund 13,15 m mit einem seitlichen Versatz von ca. 2,85 m entspricht. Die Radien liegen bei 1875 mm (entspricht 60 m beim Vorbild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere die Darstellung des markanten Turms von Hickmanns Gasthof direkt am Bahnhof ist sicherlich optisch hervorstechend und wird durch den zweiten Turm der Dreifaltigkeitskirche abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Kirche geht die Ortschaft natürlich noch weiter, aber irgendwo sind hier auch Grenzen gesetzt. Hinter der Kirche wie auch auf der anderen Bahnhofsseite geht es beim Vorbild landschaftlich weiter (keine nahe Bebauung), so dass hier ein vernünftiger (normgerechter) Übergang stattfinden kann, der trotzdem dem Vorbild nahe kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Sichten vorliegender Fotos und Pläne für den Nachbau der Wartehalle kam der Entschluss die Gleisanlagen zu erweitern und letztlich dem Stand um 1920 anzupassen. Dies hat den Vorteil, dass später auch längere (Rollwagen-)Züge kreuzen können. Der Bahnhof wird somit für den FREMO leistungsfähiger und zukunftssicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Modulabmessungen ändert sich dabei nichts. Einzig eine DKW kommt hinzu und die Kurve wird etwas verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gibt es 4 verschiedene Modulformen/-größen, die gut stapelbar sind und dazu ein etwas unförmiges Modul, welches aber dennoch ins Raster passt und stapelbar ist. Alle Module, Beine und Zubehör passen in dieser Form komplett in einen Kleintransporter oder Anhänger mittlerer Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmiedeberg, obwohl „nur“ ein kleiner Schmalspurbahnhof, wartet mit vielen Besonderheiten auf, die eine Umsetzung dieses Themas reizvoll machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann also mit Fug und Recht behaupten: „Das Vorbild ist das beste Vorbild!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterbau ===&lt;br /&gt;
Die Module wurden alle durchgängig aus 12 mm starkem Pappelsperrholz gefertigt. Das Holz für die Module wurde nach eigenen Vorgaben bei Harald Brosch gelasert. Das Lasern hat den Vorteil, dass alle Bohrungen, Durchlässe und sonstige Löcher gleich beim Zuschnitt mit berücksichtigt werden können und Nute und Zapfen den Zusammenbau – wie ein Puzzle – stark vereinfachen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Modulbausatz.png|alternativtext=Gelaserte Modulteile aus 12 mm Pappelsperrholz|mini|Modulbausatz]]&lt;br /&gt;
Einen Nachteil hat ein gelaserter Modulbausatz jedoch: Die Schnittkanten sind nicht hundertprozentig gerade und müssen vor dem Zusammenbau vom Ruß befreit werden. Je nach Holz, Laserstärke und Schnittgeschwindigkeit werden die Kanten konkav oder sogar trapezförmig. Man muss daher – trotz der Verzapfung – aufpassen, dass die Teile rechtwinklig zusammengefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchgehende Deckplatte plus das zusätzliche Trassenbrett dienen zum einen der höheren Stabilität – das Modul wird somit verwindungssteifer und kann problemlos hohen Lasten (schwere Züge) vertragen – und zum anderen können von unten auf der glatten tragfähigen Oberfläche der Deckplatte besser Kabel, Weichenmotoren, elektronische Bausteine, etc. verlegt und befestigt werden. Das höhere Gewicht ist dabei akzeptabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbau der einzelnen Module folgte das Verspachteln, Schleifen, Grundieren und letztlich lackieren, wobei im Inneren der Farbton RAL 9002 (der Farbton wirkt nicht ganz so „hart“ wie reines Weiß) und für die Außenseiten RAL 7039 (laut Norm) Verwendung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gleis- und Weichenbau ===&lt;br /&gt;
Leider gab es zur damaligen Zeit auf dem Markt keine vorbildgerechten oder maßstäblichen Gleise und Weichen nach FREMO-Norm, so dass die Gleise und Weichen notgedrungen selbst gebaut werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1920 lag in Schmiedeberg sicherlich eine gesunde Mischung aus Gleisen und Weichen nach Oberbau IIb, IIIb und IV/Va, da der Bahnhof auch ständig umgebaut und erweitert wurde. Das kommt einer Nachbildung sehr entgegen, da hier zum Teil noch mit einfachen Unterlagsplatten und Nägeln gearbeitet wurde. Für die Umsetzung der Weichen wurde das Vorbild der sächs. EW Va-65-1:7 Gz (H) nach Musterblatt 955a gewählt. Diese Weiche entspricht der Form, die auch noch in Ep. III vermehrt anzutreffen war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ätzteile.png|alternativtext=Ätzteile aus 0,6 mm Neusilber für ein sächs. Gleisjoch und eine sächs. EW Va-65-1:7 Gz (H) nach Musterblatt 955a|mini|Ätzteile für Gleisjoch und Weiche]]&lt;br /&gt;
Die nötigen Bauteile wurden aus 0,6 mm Neusilber bei der Firma Ätztechnik Herz in Auftrag gegeben. Aus den Weichenätzteilen kann sowohl eine rechte als auch eine linke Weiche gebaut werden. Als Schienenprofil kam das HEGOB Spur 0-Profil zum Einsatz, welches von den Abmessungen recht nah an das Vorbild herankommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwellen wurden aus 7 x 4 mm starken Eichenholzleisten mit einer Dekupiersäge auf Maß gesägt und – nach dem Aufkleben auf die Trassen – mit einer Stahlbürste gebürstet, um die Maserung und Struktur stärker zu betonen. Schlussendlich wurden einige Schwellen – mal mehr, mal weniger – mit einem handlichen Ziehmesser nochmals gebrochen, um das Alter der Schwellen zu betonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Schienenprofile aufgenagelt wurden, wurden zunächst die Schwellen eingefärbt. Im ersten Arbeitsgang wurden sie mit grauer Farbe (Revell Email-Color Steingrau No. 75) lackiert. Im nächsten Schritt wurde weiße Farbe (Revell Email-Farbe Weiß No. 5) auf die Schwellen trocken mit einem alten Baumwolllappen aufgetragen und zum Schluss kam noch Van Dyck Braun in Form von Ölfarbe auf die Schwellen, um zum einen die Maserung hervorzuheben und zum anderen die eigentliche Schwellenfarbe stellenweise vorzubringen. Dazu wurde das Van Dyck Braun in einem Gefäß mit Waschbenzin vermischt und mit einem Pinsel mal mehr, mal weniger deckend aufgestrichen. Das Waschbenzin verflüchtigt sich dabei in kürzester Zeit. Am Ende kommen Schwellen heraus, die ausgeblichen und abgenutzt sind und kurz vor dem Austausch oder der Stilllegung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Schienenprofile auf die Unterlagsplatten genagelt wurden, mussten zunächst die Profile und die Ätzteile lackiert werden. Von Humbrol gibt es einen Farbton, der relativ gut ein benutztes und verschmutztes Gleis trifft: Track Color, No. 173. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gleisbau.png|alternativtext=Gleisbau von nahem|mini|Gleisbau]]&lt;br /&gt;
Durch das vorherige Positionieren und Aufkleben der Unterlagsplatten mit UHU Sekundenkleber flüssig mit Hilfe von Schablonen ließen sich die Schienenprofile letztlich einfacher aufnageln. Da Eichenholz ziemlich hart ist, vereinfachte Vorbohren das Aufnageln der Gleise. Zum Vorbohren wurden Bohrer mit einem Durchmesser von 0,6 mm verwendet. Damit lassen sich die Nägel gut eindrücken, geben aber gleichzeitig noch genügend Halt und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messingschrauben sollen später dem Schienenprofil (nach dem Auflöten) am Modulrand etwas mehr Sicherheit geben. Die Schrauben wurden – soweit das möglich war – dicht am Modulrand, mit einem gewissen Abstand zum später darüber verlaufenden Schienenprofil, ins Holz geschraubt und mit dem Profil verlötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollten die Gleisnägel von Weinert verwendet werden, jedoch ist die Qualität der Nägel sehr unterschiedlich, so dass die Gleisnägel „klassisch“ aus normalen Heftklammern 24/6 mit einer Goldblechschere entstanden sind und mit einer kleinen Spitzzange in die vorgebohrten Löcher eingedrückt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende kommt diese zwar recht unkonventionelle Methode dem Vorbild dennoch recht nah. Selbst leicht schräg stehende Nägel sind vorbildgerecht und lassen das Gesamtbild lebendig wirken.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=998</id>
		<title>Bf Schmiedeberg, 1e</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=998"/>
		<updated>2023-03-21T16:17:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Informationen */ Ergänzung des Textes um die Abschnitte Unterbau und Gleis- und Weichenbau&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Datenblatt==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25.pdf|links|mini|2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CAD-Datei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmiedeberg.dwg|zentriert|mini|Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot; caption=&amp;quot;Werdegang von Schmiedeberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019-07-24-01.png&lt;br /&gt;
Datei:2018-11-20-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-08-06-04.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-05-02-05.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-03-18-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2017-08-07-01.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der alte Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Schmiedeberg (RBD Dresden) ist Teil der Weißeritztalbahn, der Bahnstrecke von Heinsberg nach Kipsdorf, der sog. HK-Linie. Die Strecke verlief und verläuft auch heute noch größtenteils entlang der Weißeritz und war/ist somit häufig Überflutungen ausgesetzt. Schmiedeberg selbst war, wie der Name schon sagt, ein Zentrum der Eisenverarbeitung, welches die Stadt nahe der tschechischen Grenze in einem gewissen Rahmen florieren ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung des unteren Teilstückes am 1. November 1882 war Schmiedeberg zehn Monate lang Endbahnhof bevor am 3. September 1883 die weitere Eröffnung bis Kipsdorf erfolgte. In dieser Zeit nutzte man das kleine Empfangsgebäude in Fachwerkbauweise als Lokomotivschuppen für eine I K-Maschine. Als Arbeitsgrube diente derweil die spätere Gleiswaage. Erst nach Eröffnung der gesamten Linie wurden die Gleisanlagen im Bahnhof komplettiert und das Behelfsgleis zur Wartehalle vollständig entfernt. Gleich hinter der Wartehalle fand man den Freiabtritt (Abort), und etwas talwärts wurde, bei der Erweiterung der Gleisanlagen, 1897 ein Beamtenwohnhaus in Ziegelbauweise errichtet. Etwas bergwärts, schräg gegenüber dem Empfangsgebäude, stand der Güterschuppen mit Laderampe, dem sich eine lange Ladestraße anschloss.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleisplan Schmiedeberg.png|alternativtext=Gleisplan des alten Bahnhofs nach Erweiterung der Einfahrt aus Richtung Heinsberg|mini|Gleisplan Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
Die Bahnanlagen reichten schon bald nach der Eröffnung der Linie nicht mehr aus und mussten mehrfach erweitert werden. Zunächst wurde der Bahnhof Ende des 19. Jahrhunderts um eine zweite Ladestraße hinter dem Empfangsgebäude ergänzt. 1908 wurde zusätzlich eine Kreuzungsstelle an der unteren Bahnhofseinfahrt (Richtung Hainsberg) angelegt. Die Wartehalle wurde nach dem Umbau ebenfalls verlängert. 1924 wurde die Strecke neu trassiert, der Bahnhof vollständig verlegt und das Areal aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist kaum vorstellbar, dass die Bahnhofsanlagen von Schmiedeberg eingezwängt von der Bebauung mitten im Ort lagen und das Streckengleis das Planum der Staatsstraße benutzte. Um den Preis eines sicheren Bahnbetriebs und unter Ausschaltung der Behinderungen mit dem Straßenverkehr, muss ein Fahrgast heute wesentlich längere Wege in Kauf nehmen, um den Zug rechtzeitig zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung von Verwechselungen mit Gemeinden gleichen Namens erließ die Generaldirektion der Staatsbahnen die Weisung, den Bahnhof Schmiedeberg ab 17.12.1910 als „Schmiedeberg / Bez. Dresden“ zu bezeichnen. Der Zusatz bezog sich auf den Regierungsbezirk Dresden des Landes Sachsen und wurde auch im Zeitalter des DDR-Bezirks Dresden so belassen. Seit Wiederherstellung des Landes Sachsen nach 1989 lautet der Zusatz „Kr. Dippoldiswalde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die alte Trasse ====&lt;br /&gt;
Die Gleistrasse führte vom Naundorfer Haltepunkt der Roten Weißeritz folgend bis zum unteren Ortsteil von Schmiedeberg, wo sie nach dem Anschlussgleis zum Sägewerk Straube bei km 21,150 Fluss und Straße (B 170) überquerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Bahnhofsumbau 1908 befand sich die Einfahrweiche aus Richtung Hainsberg direkt hinter der Kreuzung mit der Altenberger Straße. Damit stand ein etwa 150 m langes Gleis für Güterzugkreuzungen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1910 war das Verkehrsaufkommen enorm, so dass hier eigens ein Weichenposten eingerichtet wurde. Für den Posten, der nur die Aufgabe hatte, die Einfahrweiche zu stellen, wurde ein kleines Holzhäuschen rechts der Weiche aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fand in Schmiedeberg keine Zugkreuzung statt, befuhren die Züge im Normalfall das in Richtung Kipsdorf gesehen linke Gleis, so dass sie schließlich auf Gleis 2 im Bahnhof einfuhren. Das direkt vor der Wartehalle gelegene Gleis 1 wies einen sehr geringen Abstand zur selbigen auf, so dass es nur im Ausnahmefall und bei Kreuzungen befahren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatten bergwärts (Richtung Kipsdorf) fahrende Züge die Einfahrweiche passiert, fuhren sie in einen engen Rechtsbogen, in dem die Gleistrasse um fast 90°  in Richtung Bahnhofsgelände schwenkte. Ließ man dabei als Reisender den Blick in Fahrtrichtung links aus dem Fenster schweifen, konnte man die zum damaligen Zeitpunkt neu erbaute Siedlung am Molchgrund sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausfahrt aus dem Bahnhof führte das Gleis mitten auf der Altenberger Straße am Hickmann’schen Gasthof und drei weiteren großen Gebäuden vorbei, geradewegs auf die markante Kirche zu. Kurz davor verschwenkte das Gleise an einer Kistenfabrik nach links, um hinter der Kirche durch den weiteren Ort zu führen. Etwas oberhalb wurde erneut die Altenberger Straße überquert. Danach ging es direkt entlang der Staatsstraße in Richtung Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf erreichte man den Anschluss des Eisenwerkes Schmiedeberg, des größten Anschließers der Bahn. Die hier umgesetzten Gütermassen lassen sich kaum beschreiben. Kohle, Roheisen und weiteres musste herangeschafft werden, dafür wurden lange Güterzüge mit offenen Wagen eingesetzt. Im Gegegenzug wurden Brückenteile, Profile oder andere Gussteile abtransportiert. Das Werk verfügte über eine eigene Rangierlokomotive der 750 mm-Spur, welche aber nicht die Staatsbahngleise befahren durfte. Der Anschluss wurde von Schmiedeberg aus bedient oder aber die Züge fuhren von Hainsberg direkt bis ins Werksgelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Eisenwerk wird es richtig bergig und man spürt die ganze Schönheit des östlichen Erzgebirges. Endlose Fichtenwälder und bewaldete Berghänge prägen nun das Landschaftsbild bis Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erste Überlegungen ====&lt;br /&gt;
Anhand von maßstäblichen Karten, den sog. Mensel-Blättern, wurde ein erster Gleisplan des Bahnhofs im Zustand zwischen 1897 und 1908 gezeichnet. Nach 1908 wurde der Bahnhof durch das Kreuzungsgleis stark erweitert und ist damit als Modulbahnhof nicht mehr ganz so gut zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof war so auf 4,50 m bis 5,00 m unterzubringen. Also 5 Module.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Planung stößt man schnell an die Grenzen des Maßstabs. 1:32 braucht doch schon so einiges an Platz. Um die Weichen nicht trennen zu müssen, wurde zunächst die Modulbreite bei 2 Modulen auf 110 cm vergrößert und auch die Tiefe musste auf 75 cm erhöht werden, um keine Längstrennungen zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigem Hin und Her hatten die Module alle eine einheitliche Größe und waren so besser zu stapeln und leichter zu transportieren. Alle Module haben nun eine einheitliche Länge von 95 cm. Somit ist der ganze Bahnhof 4,75 m lang (maßstäblich!). Die Tiefe von 75 cm bleibt. Es müssen zwar so 2 Weichen getrennt werden, aber Transport und Logistik sind so einfacher zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erweiterungen ====&lt;br /&gt;
Nachdem die Rahmenbedingungen für eine mögliche Erweiterung festgelegt wurden (Darstellung von Hickmanns Gasthof, der Roten Weißeritz, der Dreifaltigkeitskirche und der Ortsdurchfahrt), wurde, auf Grundlage eines Ausschnitts aus den sog. Mensel-Blättern und unter Beibehaltung der für den Bahnhof festgelegten Modulgeometrie, versucht die Wünsche entsprechend umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgekommen ist ein Plan bei dem alle Rahmenbedingungen eingehalten werden können und trotz der starren von den Modulgrößen und dem Gleisverlauf vorgegebenen Geometrie es möglich ist sehr nah am Vorbild zu bleiben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Modulplan Schmiedeberg.png|alternativtext=Endgültiger Modul- und Gleisplan des Bahnhofs Schmiedeberg|mini|Modulplan Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
Die Gesamtlänge beträgt nun rund 15 m, wobei der Modulverlauf gerade einer Länge von rund 13,15 m mit einem seitlichen Versatz von ca. 2,85 m entspricht. Die Radien liegen bei 1875 mm (entspricht 60 m beim Vorbild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere die Darstellung des markanten Turms von Hickmanns Gasthof direkt am Bahnhof ist sicherlich optisch hervorstechend und wird durch den zweiten Turm der Dreifaltigkeitskirche abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Kirche geht die Ortschaft natürlich noch weiter, aber irgendwo sind hier auch Grenzen gesetzt. Hinter der Kirche wie auch auf der anderen Bahnhofsseite geht es beim Vorbild landschaftlich weiter (keine nahe Bebauung), so dass hier ein vernünftiger (normgerechter) Übergang stattfinden kann, der trotzdem dem Vorbild nahe kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Sichten vorliegender Fotos und Pläne für den Nachbau der Wartehalle kam der Entschluss die Gleisanlagen zu erweitern und letztlich dem Stand um 1920 anzupassen. Dies hat den Vorteil, dass später auch längere (Rollwagen-)Züge kreuzen können. Der Bahnhof wird somit für den FREMO leistungsfähiger und zukunftssicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Modulabmessungen ändert sich dabei nichts. Einzig eine DKW kommt hinzu und die Kurve wird etwas verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gibt es 4 verschiedene Modulformen/-größen, die gut stapelbar sind und dazu ein etwas unförmiges Modul, welches aber dennoch ins Raster passt und stapelbar ist. Alle Module, Beine und Zubehör passen in dieser Form komplett in einen Kleintransporter oder Anhänger mittlerer Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmiedeberg, obwohl „nur“ ein kleiner Schmalspurbahnhof, wartet mit vielen Besonderheiten auf, die eine Umsetzung dieses Themas reizvoll machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann also mit Fug und Recht behaupten: „Das Vorbild ist das beste Vorbild!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterbau ===&lt;br /&gt;
Die Module wurden alle durchgängig aus 12 mm starkem Pappelsperrholz gefertigt. Das Holz für die Module wurde bei Harald Brosch gelasert. Das Lasern hat den Vorteil, dass alle Bohrungen, Durchlässe und sonstige Löcher gleich beim Zuschnitt mit berücksichtigt werden können und Nute und Zapfen den Zusammenbau – wie ein Puzzle – stark vereinfachen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Modulbausatz.png|alternativtext=Gelaserte Modulteile aus 12 mm Pappelsperrholz|mini|Modulbausatz]]&lt;br /&gt;
Einen Nachteil hat ein gelaserter Modulbausatz jedoch: Die Schnittkanten sind nicht hundertprozentig gerade und müssen vor dem Zusammenbau vom Ruß befreit werden. Je nach Holz, Laserstärke und Schnittgeschwindigkeit werden die Kanten konkav oder sogar trapezförmig. Man muss – trotz der Verzapfung – aufpassen, dass die Teile rechtwinklig zusammengefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchgehende Deckplatte plus das zusätzliche Trassenbrett dienen zum einen der höheren Stabilität – das Modul wird somit verwindungssteifer und kann problemlos hohen Lasten (schwere Züge) vertragen – und zum anderen können von unten auf der glatten tragfähigen Oberfläche der Deckplatte besser Kabel, Weichenmotoren, elektronische Bausteine, etc. verlegt und befestigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbau folgte das Verspachteln, Schleifen, Grundieren und letztlich lackieren, wobei innen der Farbton RAL 9002 (grauweiß) gestrichen wurde (der Farbton wirkt nicht ganz so „hart“ wie reines Weiß) und RAL 7039 (laut Norm) für die Außenseiten Verwendung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gleis- und Weichenbau ===&lt;br /&gt;
Leider gab es zur damaligen Zeit auf dem Markt keine vorbildgerechten oder maßstäblichen Gleise und Weichen nach FREMO-Norm, so dass die Gleise und Weichen notgedrungen selbst gebaut werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1920 lag in Schmiedeberg sicherlich eine gesunde Mischung aus Gleisen und Weichen nach Oberbau IIb, IIIb und IV/Va, da der Bahnhof auch ständig umgebaut und erweitert wurde. Das kommt einer einfachen Nachbildung sehr entgegen, da hier zum Teil noch mit einfachen Unterlagsplatten und Nägeln gearbeitet wurde. Für die Umsetzung der Weichen wurde das Vorbild der sächs. EW Va-65-1:7 Gz (H) nach Musterblatt 955a gewählt. Diese Weiche entspricht der Form, die auch noch in Ep. III vermehrt anzutreffen war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ätzteile.png|alternativtext=Ätzteile aus 0,6 mm Neusilber für ein sächs. Gleisjoch und eine sächs. EW Va-65-1:7 Gz (H) nach Musterblatt 955a|mini|Ätzteile für Gleisjoch und Weiche]]&lt;br /&gt;
Die nötigen Bauteile wurden aus 0,6 mm Neusilber bei der Firma Ätztechnik Herz geätzt. Aus den Weichenätzteilen kann sowohl eine rechte als auch eine linke Weiche gebaut werden. Als Schienenprofil kam das HEGOB Spur 0-Profil zum Einsatz, welches von den Abmessungen recht nah an das Vorbild herankommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwellen wurden aus 7 x 4 mm starken Eichenholzleisten mit einer Dekupiersäge auf Maß gesägt und – nach dem Aufkleben – mit einer Stahlbürste gebürstet, um die Maserung und Struktur stärker zu betonen. Schlussendlich wurden einige Schwellen – mal mehr, mal weniger – mit einem handlichen Ziehmesser nochmals gebrochen, um das Alter der Schwellen zu betonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Schienenprofile aufgenagelt wurden, wurden zunächst die Schwellen eingefärbt. Im ersten Arbeitsgang wurden sie mit grauer Farbe (Revell Email-Color Steingrau No. 75) lackiert. Im nächsten Schritt wurde weiße Farbe (Revell Email-Farbe Weiß No. 5) auf die Schwellen trocken mit einem alten Baumwolllappen aufgetragen und zum Schluss kam Van Dyck Braun in Form von Ölfarbe auf die Schwellen, um zum einen die Maserung hervorzuheben und zum anderen die eigentliche Schwellenfarbe stellenweise vorzubringen. Dazu wurde das Van Dyck Braun in einem Gefäß mit Waschbenzin vermischt und mit einem Pinsel mal mehr, mal weniger deckend aufgestrichen. Das Waschbenzin verflüchtigt sich dabei in kürzester Zeit. Am Ende kommen Schwellen heraus, die ausgeblichen und abgenutzt sind und kurz vor dem Austausch oder der Stilllegung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Schienenprofile auf die Unterlagsplatten genagelt wurden, mussten zunächst die Profile und die Ätzteile lackiert werden. Von Humbrol gibt es einen Farbton, der relativ gut ein benutztes und verschmutztes Gleis trifft: Track Color, No. 173. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gleisbau.png|alternativtext=Gleisbau von nahem|mini|Gleisbau]]&lt;br /&gt;
Durch das vorherige Positionieren und Aufkleben der Unterlagsplatten mit UHU Sekundenkleber flüssig ließen sich die Schienenprofile einfacher aufnageln. Da Eichenholz ziemlich hart ist, vereinfachte Vorbohren das spätere Aufnageln der Gleise. Zum Vorbohren wurden Bohrer mit einem Durchmesser von 0,6 mm verwendet. Damit lassen sich die Nägel gut eindrücken, geben aber gleichzeitig noch genügend Halt und Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messingschrauben sollen später dem Schienenprofil (nach dem Auflöten) am Modulrand etwas mehr Sicherheit geben. Die Schrauben wurden – soweit das möglich war – dicht am Modulrand, mit einem gewissen Abstand zum später darüber verlaufenden Schienenprofil, ins Holz geschraubt und mit dem Profil verlötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollten die Gleisnägel von Weinert verwendet werden, jedoch ist die Qualität der Nägel sehr unterschiedlich, so dass die Gleisnägel „klassisch“ aus normalen Heftklammern 24/6 mit einer Goldblechschere entstanden sind und mit einer kleinen Spitzzange in die vorgebohrten Löcher eingedrückt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende kommt diese zwar recht unkonventionelle Methode dem Vorbild dennoch recht nah. Selbst leicht schräg stehende Nägel sind vorbildgerecht und lassen das Gesamtbild lebendig wirken.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Datei:Gleisbau.png&amp;diff=997</id>
		<title>Datei:Gleisbau.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Datei:Gleisbau.png&amp;diff=997"/>
		<updated>2023-03-21T16:09:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gleisbau von nahem&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Datei:Unterlagsplatte.png&amp;diff=996</id>
		<title>Datei:Unterlagsplatte.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Datei:Unterlagsplatte.png&amp;diff=996"/>
		<updated>2023-03-21T16:03:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit Jahrzehnten ungenutzten Gleis in Freital-Potschappel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Datei:%C3%84tzteile.png&amp;diff=995</id>
		<title>Datei:Ätzteile.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Datei:%C3%84tzteile.png&amp;diff=995"/>
		<updated>2023-03-21T15:43:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ätzteile aus 0,6 mm Neusilber für ein sächs. Gleisjoch und eine sächs. EW Va-65-1:7 Gz (H) nach Musterblatt 955a&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Datei:Modulbausatz.png&amp;diff=994</id>
		<title>Datei:Modulbausatz.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Datei:Modulbausatz.png&amp;diff=994"/>
		<updated>2023-03-21T15:20:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gelaserte Modulteile aus 12 mm Pappelsperrholz&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=993</id>
		<title>Bf Schmiedeberg, 1e</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=993"/>
		<updated>2023-03-19T05:22:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Informationen */ Abschnitt Planung Schmiedeberg hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Datenblatt==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25.pdf|links|mini|2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CAD-Datei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmiedeberg.dwg|zentriert|mini|Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot; caption=&amp;quot;Werdegang von Schmiedeberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019-07-24-01.png&lt;br /&gt;
Datei:2018-11-20-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-08-06-04.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-05-02-05.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-03-18-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2017-08-07-01.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der alte Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Schmiedeberg (RBD Dresden) ist Teil der Weißeritztalbahn, der Bahnstrecke von Heinsberg nach Kipsdorf, der sog. HK-Linie. Die Strecke verlief und verläuft auch heute noch größtenteils entlang der Weißeritz und war/ist somit häufig Überflutungen ausgesetzt. Schmiedeberg selbst war, wie der Name schon sagt, ein Zentrum der Eisenverarbeitung, welches die Stadt nahe der tschechischen Grenze in einem gewissen Rahmen florieren ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung des unteren Teilstückes am 1. November 1882 war Schmiedeberg zehn Monate lang Endbahnhof bevor am 3. September 1883 die weitere Eröffnung bis Kipsdorf erfolgte. In dieser Zeit nutzte man das kleine Empfangsgebäude in Fachwerkbauweise als Lokomotivschuppen für eine I K-Maschine. Als Arbeitsgrube diente derweil die spätere Gleiswaage. Erst nach Eröffnung der gesamten Linie wurden die Gleisanlagen im Bahnhof komplettiert und das Behelfsgleis zur Wartehalle vollständig entfernt. Gleich hinter der Wartehalle fand man den Freiabtritt (Abort), und etwas talwärts wurde, bei der Erweiterung der Gleisanlagen, 1897 ein Beamtenwohnhaus in Ziegelbauweise errichtet. Etwas bergwärts, schräg gegenüber dem Empfangsgebäude, stand der Güterschuppen mit Laderampe, dem sich eine lange Ladestraße anschloss.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleisplan Schmiedeberg.png|alternativtext=Gleisplan des alten Bahnhofs nach Erweiterung der Einfahrt aus Richtung Heinsberg|mini|Gleisplan Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
Die Bahnanlagen reichten schon bald nach der Eröffnung der Linie nicht mehr aus und mussten mehrfach erweitert werden. Zunächst wurde der Bahnhof Ende des 19. Jahrhunderts um eine zweite Ladestraße hinter dem Empfangsgebäude ergänzt. 1908 wurde zusätzlich eine Kreuzungsstelle an der unteren Bahnhofseinfahrt (Richtung Hainsberg) angelegt. Die Wartehalle wurde nach dem Umbau ebenfalls verlängert. 1924 wurde die Strecke neu trassiert, der Bahnhof vollständig verlegt und das Areal aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist kaum vorstellbar, dass die Bahnhofsanlagen von Schmiedeberg eingezwängt von der Bebauung mitten im Ort lagen und das Streckengleis das Planum der Staatsstraße benutzte. Um den Preis eines sicheren Bahnbetriebs und unter Ausschaltung der Behinderungen mit dem Straßenverkehr, muss ein Fahrgast heute wesentlich längere Wege in Kauf nehmen, um den Zug rechtzeitig zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung von Verwechselungen mit Gemeinden gleichen Namens erließ die Generaldirektion der Staatsbahnen die Weisung, den Bahnhof Schmiedeberg ab 17.12.1910 als „Schmiedeberg / Bez. Dresden“ zu bezeichnen. Der Zusatz bezog sich auf den Regierungsbezirk Dresden des Landes Sachsen und wurde auch im Zeitalter des DDR-Bezirks Dresden so belassen. Seit Wiederherstellung des Landes Sachsen nach 1989 lautet der Zusatz „Kr. Dippoldiswalde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die alte Trasse ====&lt;br /&gt;
Die Gleistrasse führte vom Naundorfer Haltepunkt der Roten Weißeritz folgend bis zum unteren Ortsteil von Schmiedeberg, wo sie nach dem Anschlussgleis zum Sägewerk Straube bei km 21,150 Fluss und Straße (B 170) überquerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Bahnhofsumbau 1908 befand sich die Einfahrweiche aus Richtung Hainsberg direkt hinter der Kreuzung mit der Altenberger Straße. Damit stand ein etwa 150 m langes Gleis für Güterzugkreuzungen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1910 war das Verkehrsaufkommen enorm, so dass hier eigens ein Weichenposten eingerichtet wurde. Für den Posten, der nur die Aufgabe hatte, die Einfahrweiche zu stellen, wurde ein kleines Holzhäuschen rechts der Weiche aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fand in Schmiedeberg keine Zugkreuzung statt, befuhren die Züge im Normalfall das in Richtung Kipsdorf gesehen linke Gleis, so dass sie schließlich auf Gleis 2 im Bahnhof einfuhren. Das direkt vor der Wartehalle gelegene Gleis 1 wies einen sehr geringen Abstand zur selbigen auf, so dass es nur im Ausnahmefall und bei Kreuzungen befahren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatten bergwärts (Richtung Kipsdorf) fahrende Züge die Einfahrweiche passiert, fuhren sie in einen engen Rechtsbogen, in dem die Gleistrasse um fast 90°  in Richtung Bahnhofsgelände schwenkte. Ließ man dabei als Reisender den Blick in Fahrtrichtung links aus dem Fenster schweifen, konnte man die zum damaligen Zeitpunkt neu erbaute Siedlung am Molchgrund sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausfahrt aus dem Bahnhof führte das Gleis mitten auf der Altenberger Straße am Hickmann’schen Gasthof und drei weiteren großen Gebäuden vorbei, geradewegs auf die markante Kirche zu. Kurz davor verschwenkte das Gleise an einer Kistenfabrik nach links, um hinter der Kirche durch den weiteren Ort zu führen. Etwas oberhalb wurde erneut die Altenberger Straße überquert. Danach ging es direkt entlang der Staatsstraße in Richtung Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf erreichte man den Anschluss des Eisenwerkes Schmiedeberg, des größten Anschließers der Bahn. Die hier umgesetzten Gütermassen lassen sich kaum beschreiben. Kohle, Roheisen und weiteres musste herangeschafft werden, dafür wurden lange Güterzüge mit offenen Wagen eingesetzt. Im Gegegenzug wurden Brückenteile, Profile oder andere Gussteile abtransportiert. Das Werk verfügte über eine eigene Rangierlokomotive der 750 mm-Spur, welche aber nicht die Staatsbahngleise befahren durfte. Der Anschluss wurde von Schmiedeberg aus bedient oder aber die Züge fuhren von Hainsberg direkt bis ins Werksgelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Eisenwerk wird es richtig bergig und man spürt die ganze Schönheit des östlichen Erzgebirges. Endlose Fichtenwälder und bewaldete Berghänge prägen nun das Landschaftsbild bis Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erste Überlegungen ====&lt;br /&gt;
Anhand von maßstäblichen Karten, den sog. Mensel-Blättern, wurde ein erster Gleisplan des Bahnhofs im Zustand zwischen 1897 und 1908 gezeichnet. Nach 1908 wurde der Bahnhof durch das Kreuzungsgleis stark erweitert und ist damit als Modulbahnhof nicht mehr ganz so gut zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof war so auf 4,50 m bis 5,00 m unterzubringen. Also 5 Module.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Planung stößt man schnell an die Grenzen des Maßstabs. 1:32 braucht doch schon so einiges an Platz. Um die Weichen nicht trennen zu müssen, wurde zunächst die Modulbreite bei 2 Modulen auf 110 cm vergrößert und auch die Tiefe musste auf 75 cm erhöht werden, um keine Längstrennungen zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigem Hin und Her hatten die Module alle eine einheitliche Größe und waren so besser zu stapeln und leichter zu transportieren. Alle Module haben nun eine einheitliche Länge von 95 cm. Somit ist der ganze Bahnhof 4,75 m lang (maßstäblich!). Die Tiefe von 75 cm bleibt. Es müssen zwar so 2 Weichen getrennt werden, aber Transport und Logistik sind so einfacher zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erweiterungen ====&lt;br /&gt;
Nachdem die Rahmenbedingungen für eine mögliche Erweiterung festgelegt wurden (Darstellung von Hickmanns Gasthof, der Roten Weißeritz, der Dreifaltigkeitskirche und der Ortsdurchfahrt), wurde, auf Grundlage eines Ausschnitts aus den sog. Mensel-Blättern und unter Beibehaltung der für den Bahnhof festgelegten Modulgeometrie, versucht die Wünsche entsprechend umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgekommen ist ein Plan bei dem alle Rahmenbedingungen eingehalten werden können und trotz der starren von den Modulgrößen und dem Gleisverlauf vorgegebenen Geometrie es möglich ist sehr nah am Vorbild zu bleiben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Modulplan Schmiedeberg.png|alternativtext=Endgültiger Modul- und Gleisplan des Bahnhofs Schmiedeberg|mini|Modulplan Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
Die Gesamtlänge beträgt nun rund 15 m, wobei der Modulverlauf gerade einer Länge von rund 13,15 m mit einem seitlichen Versatz von ca. 2,85 m entspricht. Die Radien liegen bei 1875 mm (entspricht 60 m beim Vorbild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere die Darstellung des markanten Turms von Hickmanns Gasthof direkt am Bahnhof ist sicherlich optisch hervorstechend und wird durch den zweiten Turm der Dreifaltigkeitskirche abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Kirche geht die Ortschaft natürlich noch weiter, aber irgendwo sind hier auch Grenzen gesetzt. Hinter der Kirche wie auch auf der anderen Bahnhofsseite geht es beim Vorbild landschaftlich weiter (keine nahe Bebauung), so dass hier ein vernünftiger (normgerechter) Übergang stattfinden kann, der trotzdem dem Vorbild nahe kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Sichten vorliegender Fotos und Pläne für den Nachbau der Wartehalle kam der Entschluss die Gleisanlagen zu erweitern und letztlich dem Stand um 1920 anzupassen. Dies hat den Vorteil, dass später auch längere (Rollwagen-)Züge kreuzen können. Der Bahnhof wird somit für den FREMO leistungsfähiger und zukunftssicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Modulabmessungen ändert sich dabei nichts. Einzig eine DKW kommt hinzu und die Kurve wird etwas verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gibt es 4 verschiedene Modulformen/-größen, die gut stapelbar sind und dazu ein etwas unförmiges Modul, welches aber dennoch ins Raster passt und stapelbar ist. Alle Module, Beine und Zubehör passen in dieser Form komplett in einen Kleintransporter oder Anhänger mittlerer Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmiedeberg, obwohl „nur“ ein kleiner Schmalspurbahnhof, wartet mit vielen Besonderheiten auf, die eine Umsetzung dieses Themas reizvoll machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann also mit Fug und Recht behaupten: „Das Vorbild ist das beste Vorbild!“&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Datei:Modulplan_Schmiedeberg.png&amp;diff=992</id>
		<title>Datei:Modulplan Schmiedeberg.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Datei:Modulplan_Schmiedeberg.png&amp;diff=992"/>
		<updated>2023-03-19T05:16:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Endgültiger Modul- und Gleisplan von Schmiedeberg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=991</id>
		<title>Bf Schmiedeberg, 1e</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=991"/>
		<updated>2023-03-19T04:52:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Der alte Bahnhof */ Rechtschreibkorrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Datenblatt==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25.pdf|links|mini|2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CAD-Datei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmiedeberg.dwg|zentriert|mini|Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot; caption=&amp;quot;Werdegang von Schmiedeberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019-07-24-01.png&lt;br /&gt;
Datei:2018-11-20-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-08-06-04.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-05-02-05.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-03-18-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2017-08-07-01.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der alte Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Schmiedeberg (RBD Dresden) ist Teil der Weißeritztalbahn, der Bahnstrecke von Heinsberg nach Kipsdorf, der sog. HK-Linie. Die Strecke verlief und verläuft auch heute noch größtenteils entlang der Weißeritz und war/ist somit häufig Überflutungen ausgesetzt. Schmiedeberg selbst war, wie der Name schon sagt, ein Zentrum der Eisenverarbeitung, welches die Stadt nahe der tschechischen Grenze in einem gewissen Rahmen florieren ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung des unteren Teilstückes am 1. November 1882 war Schmiedeberg zehn Monate lang Endbahnhof bevor am 3. September 1883 die weitere Eröffnung bis Kipsdorf erfolgte. In dieser Zeit nutzte man das kleine Empfangsgebäude in Fachwerkbauweise als Lokomotivschuppen für eine I K-Maschine. Als Arbeitsgrube diente derweil die spätere Gleiswaage. Erst nach Eröffnung der gesamten Linie wurden die Gleisanlagen im Bahnhof komplettiert und das Behelfsgleis zur Wartehalle vollständig entfernt. Gleich hinter der Wartehalle fand man den Freiabtritt (Abort), und etwas talwärts wurde, bei der Erweiterung der Gleisanlagen, 1897 ein Beamtenwohnhaus in Ziegelbauweise errichtet. Etwas bergwärts, schräg gegenüber dem Empfangsgebäude, stand der Güterschuppen mit Laderampe, dem sich eine lange Ladestraße anschloss.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleisplan Schmiedeberg.png|alternativtext=Gleisplan des alten Bahnhofs nach Erweiterung der Einfahrt aus Richtung Heinsberg|mini|Gleisplan Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
Die Bahnanlagen reichten schon bald nach der Eröffnung der Linie nicht mehr aus und mussten mehrfach erweitert werden. Zunächst wurde der Bahnhof Ende des 19. Jahrhunderts um eine zweite Ladestraße hinter dem Empfangsgebäude ergänzt. 1908 wurde zusätzlich eine Kreuzungsstelle an der unteren Bahnhofseinfahrt (Richtung Hainsberg) angelegt. Die Wartehalle wurde nach dem Umbau ebenfalls verlängert. 1924 wurde die Strecke neu trassiert, der Bahnhof vollständig verlegt und das Areal aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist kaum vorstellbar, dass die Bahnhofsanlagen von Schmiedeberg eingezwängt von der Bebauung mitten im Ort lagen und das Streckengleis das Planum der Staatsstraße benutzte. Um den Preis eines sicheren Bahnbetriebs und unter Ausschaltung der Behinderungen mit dem Straßenverkehr, muss ein Fahrgast heute wesentlich längere Wege in Kauf nehmen, um den Zug rechtzeitig zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung von Verwechselungen mit Gemeinden gleichen Namens erließ die Generaldirektion der Staatsbahnen die Weisung, den Bahnhof Schmiedeberg ab 17.12.1910 als „Schmiedeberg / Bez. Dresden“ zu bezeichnen. Der Zusatz bezog sich auf den Regierungsbezirk Dresden des Landes Sachsen und wurde auch im Zeitalter des DDR-Bezirks Dresden so belassen. Seit Wiederherstellung des Landes Sachsen nach 1989 lautet der Zusatz „Kr. Dippoldiswalde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die alte Trasse ====&lt;br /&gt;
Die Gleistrasse führte vom Naundorfer Haltepunkt der Roten Weißeritz folgend bis zum unteren Ortsteil von Schmiedeberg, wo sie nach dem Anschlussgleis zum Sägewerk Straube bei km 21,150 Fluss und Straße (B 170) überquerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Bahnhofsumbau 1908 befand sich die Einfahrweiche aus Richtung Hainsberg direkt hinter der Kreuzung mit der Altenberger Straße. Damit stand ein etwa 150 m langes Gleis für Güterzugkreuzungen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1910 war das Verkehrsaufkommen enorm, so dass hier eigens ein Weichenposten eingerichtet wurde. Für den Posten, der nur die Aufgabe hatte, die Einfahrweiche zu stellen, wurde ein kleines Holzhäuschen rechts der Weiche aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fand in Schmiedeberg keine Zugkreuzung statt, befuhren die Züge im Normalfall das in Richtung Kipsdorf gesehen linke Gleis, so dass sie schließlich auf Gleis 2 im Bahnhof einfuhren. Das direkt vor der Wartehalle gelegene Gleis 1 wies einen sehr geringen Abstand zur selbigen auf, so dass es nur im Ausnahmefall und bei Kreuzungen befahren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatten bergwärts (Richtung Kipsdorf) fahrende Züge die Einfahrweiche passiert, fuhren sie in einen engen Rechtsbogen, in dem die Gleistrasse um fast 90°  in Richtung Bahnhofsgelände schwenkte. Ließ man dabei als Reisender den Blick in Fahrtrichtung links aus dem Fenster schweifen, konnte man die zum damaligen Zeitpunkt neu erbaute Siedlung am Molchgrund sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausfahrt aus dem Bahnhof führte das Gleis mitten auf der Altenberger Straße am Hickmann’schen Gasthof und drei weiteren großen Gebäuden vorbei, geradewegs auf die markante Kirche zu. Kurz davor verschwenkte das Gleise an einer Kistenfabrik nach links, um hinter der Kirche durch den weiteren Ort zu führen. Etwas oberhalb wurde erneut die Altenberger Straße überquert. Danach ging es direkt entlang der Staatsstraße in Richtung Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf erreichte man den Anschluss des Eisenwerkes Schmiedeberg, des größten Anschließers der Bahn. Die hier umgesetzten Gütermassen lassen sich kaum beschreiben. Kohle, Roheisen und weiteres musste herangeschafft werden, dafür wurden lange Güterzüge mit offenen Wagen eingesetzt. Im Gegegenzug wurden Brückenteile, Profile oder andere Gussteile abtransportiert. Das Werk verfügte über eine eigene Rangierlokomotive der 750 mm-Spur, welche aber nicht die Staatsbahngleise befahren durfte. Der Anschluss wurde von Schmiedeberg aus bedient oder aber die Züge fuhren von Hainsberg direkt bis ins Werksgelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Eisenwerk wird es richtig bergig und man spürt die ganze Schönheit des östlichen Erzgebirges. Endlose Fichtenwälder und bewaldete Berghänge prägen nun das Landschaftsbild bis Kipsdorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=990</id>
		<title>Bf Schmiedeberg, 1e</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=990"/>
		<updated>2023-03-19T04:51:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Der alte Bahnhof */ Ergänzung und Erweiterung des Textes&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Datenblatt==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25.pdf|links|mini|2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CAD-Datei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmiedeberg.dwg|zentriert|mini|Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot; caption=&amp;quot;Werdegang von Schmiedeberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019-07-24-01.png&lt;br /&gt;
Datei:2018-11-20-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-08-06-04.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-05-02-05.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-03-18-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2017-08-07-01.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der alte Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Schmiedeberg (RBD Dresden) ist Teil der Weißeritztalbahn, der Bahnstrecke von Heinsberg nach Kipsdorf, der sog. HK-Linie. Die Strecke verläuft größtenteils entlang der Weißeritz und ist somit häufig Überflutungen ausgesetz. Schmiedeberg selbst war, wie der Name schon sagt, ein Zentrum der Eisenverarbeitung, welches die Stadt nahe der tschechischen Grenze in einem gewissen Rahmen florieren ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung des unteren Teilstückes am 1. November 1882 war Schmiedeberg zehn Monate lang Endbahnhof bevor am 3. September 1883 die weitere Eröffnung bis Kipsdorf erfolgte. In dieser Zeit nutzte man das kleine Empfangsgebäude in Fachwerkbauweise als Lokomotivschuppen für eine I K-Maschine. Als Arbeitsgrube diente derweil die spätere Gleiswaage. Erst nach Eröffnung der gesamten Linie wurden die Gleisanlagen im Bahnhof komplettiert und das Behelfsgleis zur Wartehalle vollständig entfernt. Gleich hinter der Wartehalle fand man den Freiabtritt (Abort), und etwas talwärts wurde, bei der Erweiterung der Gleisanlagen, 1897 ein Beamtenwohnhaus in Ziegelbauweise errichtet. Etwas bergwärts, schräg gegenüber dem Empfangsgebäude, stand der Güterschuppen mit Laderampe, dem sich eine lange Ladestraße anschloss.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleisplan Schmiedeberg.png|alternativtext=Gleisplan des alten Bahnhofs nach Erweiterung der Einfahrt aus Richtung Heinsberg|mini|Gleisplan Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
Die Bahnanlagen reichten schon bald nach der Eröffnung der Linie nicht mehr aus und mussten mehrfach erweitert werden. Zunächst wurde der Bahnhof Ende des 19. Jahrhunderts um eine zweite Ladestraße hinter dem Empfangsgebäude ergänzt. 1908 wurde zusätzlich eine Kreuzungsstelle an der unteren Bahnhofseinfahrt (Richtung Hainsberg) angelegt. Die Wartehalle wurde nach dem Umbau ebenfalls verlängert. 1924 wurde die Strecke neu trassiert, der Bahnhof vollständig verlegt und das Areal aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist kaum vorstellbar, dass die Bahnhofsanlagen von Schmiedeberg eingezwängt von der Bebauung mitten im Ort lagen und das Streckengleis das Planum der Staatsstraße benutzte. Um den Preis eines sicheren Bahnbetriebs und unter Ausschaltung der Behinderungen mit dem Straßenverkehr, muss ein Fahrgast heute wesentlich längere Wege in Kauf nehmen, um den Zug rechtzeitig zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung von Verwechselungen mit Gemeinden gleichen Namens erließ die Generaldirektion der Staatsbahnen die Weisung, den Bahnhof Schmiedeberg ab 17.12.1910 als „Schmiedeberg / Bez. Dresden“ zu bezeichnen. Der Zusatz bezog sich auf den Regierungsbezirk Dresden des Landes Sachsen und wurde auch im Zeitalter des DDR-Bezirks Dresden so belassen. Seit Wiederherstellung des Landes Sachsen nach 1989 lautet der Zusatz „Kr. Dippoldiswalde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die alte Trasse ====&lt;br /&gt;
Die Gleistrasse führte vom Naundorfer Haltepunkt der Roten Weißeritz folgend bis zum unteren Ortsteil von Schmiedeberg, wo sie nach dem Anschlussgleis zum Sägewerk Straube bei km 21,150 Fluss und Straße (B 170) überquerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Bahnhofsumbau 1908 befand sich die Einfahrweiche aus Richtung Hainsberg direkt hinter der Kreuzung mit der Altenberger Straße. Damit stand ein etwa 150 m langes Gleis für Güterzugkreuzungen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1910 war das Verkehrsaufkommen enorm, so dass hier eigens ein Weichenposten eingerichtet wurde. Für den Posten, der nur die Aufgabe hatte, die Einfahrweiche zu stellen, wurde ein kleines Holzhäuschen rechts der Weiche aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fand in Schmiedeberg keine Zugkreuzung statt, befuhren die Züge im Normalfall das in Richtung Kipsdorf gesehen linke Gleis, so dass sie schließlich auf Gleis 2 im Bahnhof einfuhren. Das direkt vor der Wartehalle gelegene Gleis 1 wies einen sehr geringen Abstand zur selbigen auf, so dass es nur im Ausnahmefall und bei Kreuzungen befahren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatten bergwärts (Richtung Kipsdorf) fahrende Züge die Einfahrweiche passiert, fuhren sie in einen engen Rechtsbogen, in dem die Gleistrasse um fast 90°  in Richtung Bahnhofsgelände schwenkte. Ließ man dabei als Reisender den Blick in Fahrtrichtung links aus dem Fenster schweifen, konnte man die zum damaligen Zeitpunkt neu erbaute Siedlung am Molchgrund sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausfahrt aus dem Bahnhof führte das Gleis mitten auf der Altenberger Straße am Hickmann’schen Gasthof und drei weiteren großen Gebäuden vorbei, geradewegs auf die markante Kirche zu. Kurz davor verschwenkte das Gleise an einer Kistenfabrik nach links, um hinter der Kirche durch den weiteren Ort zu führen. Etwas oberhalb wurde erneut die Altenberger Straße überquert. Danach ging es direkt entlang der Staatsstraße in Richtung Kipsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf erreichte man den Anschluss des Eisenwerkes Schmiedeberg, des größten Anschließers der Bahn. Die hier umgesetzten Gütermassen lassen sich kaum beschreiben. Kohle, Roheisen und weiteres musste herangeschafft werden, dafür wurden lange Güterzüge mit offenen Wagen eingesetzt. Im Gegegenzug wurden Brückenteile, Profile oder andere Gussteile abtransportiert. Das Werk verfügte über eine eigene Rangierlokomotive der 750 mm-Spur, welche aber nicht die Staatsbahngleise befahren durfte. Der Anschluss wurde von Schmiedeberg aus bedient oder aber die Züge fuhren von Hainsberg direkt bis ins Werksgelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Eisenwerk wird es richtig bergig und man spürt die ganze Schönheit des östlichen Erzgebirges. Endlose Fichtenwälder und bewaldete Berghänge prägen nun das Landschaftsbild bis Kipsdorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=989</id>
		<title>Bf Schmiedeberg, 1e</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Bf_Schmiedeberg,_1e&amp;diff=989"/>
		<updated>2023-03-19T04:35:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Informationen */ Vorbildinformationen zum alten Bahnhof wurden ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Datenblatt==&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25.pdf|links|mini|2023-01-04-Bahnhofsdatenblatt Schmiedeberg 2016-10-25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CAD-Datei==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmiedeberg.dwg|zentriert|mini|Schmiedeberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot; caption=&amp;quot;Werdegang von Schmiedeberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2019-07-24-01.png&lt;br /&gt;
Datei:2018-11-20-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-08-06-04.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-05-02-05.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2018-03-18-03.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2017-08-07-01.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der alte Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Schmiedeberg (RBD Dresden) ist Teil der Weißeritztalbahn, der Bahnstrecke von Heinsberg nach Kipsdorf, der sog. HK-Linie. Der Bahnhof &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung des unteren Teilstückes am 1. November 1882 war Schmiedeberg zehn Monate lang Endbahnhof bevor am 3. September 1883 die weitere Eröffnung bis Kipsdorf erfolgte. In dieser Zeit nutzte man das kleine Empfangsgebäude in Fachwerkbauweise als Lokomotivschuppen für eine I K-Maschine. Als Arbeitsgrube diente derweil die spätere Gleiswaage. Erst nach Eröffnung der gesamten Linie wurden die Gleisanlagen im Bahnhof komplettiert und das Behelfsgleis zur Wartehalle vollständig entfernt. Gleich hinter der Wartehalle fand man den Freiabtritt (Abort), und etwas talwärts wurde, bei der Erweiterung der Gleisanlagen, 1897 ein Beamtenwohnhaus in Ziegelbauweise errichtet. Etwas bergwärts, schräg gegenüber dem Empfangsgebäude, stand der Güterschuppen mit Laderampe, dem sich eine lange Ladestraße anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnanlagen reichten schon bald nach der Eröffnung der Linie nicht mehr aus und mussten mehrfach erweitert werden. Zunächst wurde der Bahnhof Ende des 19. Jahrhunderts um eine zweite Ladestraße hinter dem Empfangsgebäude ergänzt. 1908 wurde zusätzlich eine Kreuzungsstelle an der unteren Bahnhofseinfahrt (Richtung Hainsberg) angelegt. Die Wartehalle wurde nach dem Umbau ebenfalls verlängert. 1924 wurde die Strecke neu trassiert, der Bahnhof vollständig verlegt und das Areal aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist kaum vorstellbar, dass die Bahnhofsanlagen von Schmiedeberg eingezwängt von der Bebauung mitten im Ort lagen und das Streckengleis das Planum der Staatsstraße benutzte. Um den Preis eines sicheren Bahnbetriebs und unter Ausschaltung der Behinderungen mit dem Straßenverkehr, muss ein Fahrgast heute wesentlich längere Wege in Kauf nehmen, um den Zug rechtzeitig zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung von Verwechselungen mit Gemeinden gleichen Namens erließ die Generaldirektion der Staatsbahnen die Weisung, den Bahnhof Schmiedeberg ab 17.12.1910 als „Schmiedeberg / Bez. Dresden“ zu bezeichnen. Der Zusatz bezog sich auf den Regierungsbezirk Dresden des Landes Sachsen und wurde auch im Zeitalter des DDR-Bezirks Dresden so belassen. Seit Wiederherstellung des Landes Sachsen nach 1989 lautet der Zusatz „Kr. Dippoldiswalde“.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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		<id>https://wiki.fremo32.org/index.php?title=Datei:Gleisplan_Schmiedeberg.png&amp;diff=988</id>
		<title>Datei:Gleisplan Schmiedeberg.png</title>
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		<updated>2023-03-19T04:32:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
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		<author><name>Joachim</name></author>
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