Praxis Module und Gleise FREMO:32 GH2025: Unterschied zwischen den Versionen

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|Viele Modulbauer bevorzugen längere Module, beispielsweise mit einer Länge von 1,2 Metern, wodurch die typische Länge eines 30-Meter-Gleisjochs überschritten wird. Da die maximale Schienenlänge im Vorbild zu jener Zeit 30 Meter betrug, empfehlen wir, auf solchen Modulen einen zusätzlichen Schienenstoß vorzusehen, um dieser historischen Tatsache gerecht zu werden.
 
|Viele Modulbauer bevorzugen längere Module, beispielsweise mit einer Länge von 1,2 Metern, wodurch die typische Länge eines 30-Meter-Gleisjochs überschritten wird. Da die maximale Schienenlänge im Vorbild zu jener Zeit 30 Meter betrug, empfehlen wir, auf solchen Modulen einen zusätzlichen Schienenstoß vorzusehen, um dieser historischen Tatsache gerecht zu werden.
 
Neben dem 30-Meter-Gleisjoch wurden in den Oberbau-K-Richtlinien auch 15-Meter-Gleisjoche verwendet, was einer umgerechneten Schienenlänge von ca. 469 mm entspricht. Im Zuge von Gleiserneuerungen nach Oberbau-K war es zudem nicht unüblich, dass Schienen gemäß den vorherrschenden Gegenheiten gestückelt wurden. Zwar wurde grundsätzlich versucht, Schienenstöße zu minimieren, da sie als wartungsintensiv galten, doch gerade auf längeren Modulen lässt sich diese Szenario realistisch nachbilden – sei es durch die Darstellung gestückelter Schienen oder den Einsatz von 15-Meter-Gleisjochen.
 
Neben dem 30-Meter-Gleisjoch wurden in den Oberbau-K-Richtlinien auch 15-Meter-Gleisjoche verwendet, was einer umgerechneten Schienenlänge von ca. 469 mm entspricht. Im Zuge von Gleiserneuerungen nach Oberbau-K war es zudem nicht unüblich, dass Schienen gemäß den vorherrschenden Gegenheiten gestückelt wurden. Zwar wurde grundsätzlich versucht, Schienenstöße zu minimieren, da sie als wartungsintensiv galten, doch gerade auf längeren Modulen lässt sich diese Szenario realistisch nachbilden – sei es durch die Darstellung gestückelter Schienen oder den Einsatz von 15-Meter-Gleisjochen.

Version vom 8. Februar 2025, 19:00 Uhr


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Vorwort

Unsere allgemeinen Norm-Ergänzungen konzentrieren sich auf die wesentlichen technischen Aspekte, um Modulbauer in ihrer Kreativität nicht einzuschränken – dabei legen sie primär Wert auf Betriebssicherheit und einen reibungslosen, zügigen Aufbau. Beim Vorbild Eisenbahn gilt: Es gibt kaum etwas, das nicht existiert – und dieser Vielfalt wollen wir deswegen bewusst keine Grenzen setzen, um eine eintönige Gestaltung unserer Arrangements vorzubeugen. Die nachfolgenden Praxistipps verstehen sich deshalb ausschließlich als Anregung. Wer ein konkretes Vorbild nachbildet, sollte diesen Ansatz konsequent weiterverfolgen – denn unser Vorbild ist und bleibt von Natur aus äußerst abwechslungsreich.

Trotzdem empfehlen wir eindringlich euer konkretes Vorbild oder Vorhaben mit unseren Praxistipps bestmöglich abzugleichen.

Bitte beachten: Nachfolgende Empfehlungen gelten ausschließlich für Gleise gemäß DRG Oberbau-K Richtlinie (Holz- und Stahlschwellen). Im Bereich der Länderbahnen galten abweichende Vorschriften. Es liegt dann am Erbauer diese Richtlinien vorbildgerecht wiederzugeben.

Module und Gleise - Praxis FREMO:32-GH

Bestimmung Erläuterungen
3.4 Auf Modulen sollen Gleise gemäß Oberbau-K mit S49 Schienenprofil aufgebracht werden Mit der Einführung des feinen S49-Gleises steht der Spur 1 ein äußerst authentisches Gleis zur Verfügung, das in der FREMO:32-Gruppe auf große Beliebtheit stößt. Auch wir, die Organisatoren der FREMO:32-Treffen in Gochsheim, empfehlen ausdrücklich den Einsatz dieses Gleises, da es unser Vorbild optisch am besten widerspiegelt.

Zum Zeitpunkt Februar 2025 empfehlen wir folgende Anbieter:

- Hosenträger Rail Systems GmbH

- Fine Art Engineering Nolte

- mf-pur

Bitte beachtet, dass alle genannten Anbieter Weichenbausätze in den Varianten Fine-Scale und/oder Pur anbieten. Gemäß der FREMO:32-Norm (Stand Januar 2017) orientieren wir uns ausschließlich an der Fine-Scale-Spezifikation. Die Standard-Gleise aller genannten Anbieter können hingegen problemlos im Rahmen des FREMO:32 eingesetzt werden.

An jedem einfachen Streckenmodul müssen Schienenprofile mit mindestens einer Höhe von 4,6 mm (S49-Gleis) angebracht sein Stand Februar 2025 existiert kein Schienenprofil, das ein hauptbahntaugliches Länderbahn-Schienenprofil (z. B. Preußisch 8a) originalgetreu wiedergibt.

Das Peco Code-143-Schienenprofil mit einer Höhe von nur 3,63 mm eignet sich hervorragend für die Nachbildung von Länderbahn-Nebenbahngleisen. Allerdings sollen einfache Streckenmodule flexibel sowohl für Neben- als auch für Hauptbahnen nutzbar sein. Um diese Vielseitigkeit zu gewährleisten und die Planung von Arrangements nicht unnötig einzuschränken, darf die Schienenprofilhöhe 4,6 mm nicht unterschreiten.

Langfristig behalten wir uns vor, eine Ausnahmeregelung für Nebenbahnen zu prüfen – vorausgesetzt, es lässt sich eine praktikable Lösung zur effizienten Arrangement-Planung finden.

Ein Streckenmodul soll ein 30-Meter-Gleisjoch darstellen und an beiden Modulenden jeweils mit einer Schwelle abschließen Ein 30-Meter-Gleisjoch entspricht im Maßstab 1:32 einer Länge von 937,5 mm – gerundet also wahlweise 937 oder 940 mm. Diese Modullänge hat sich als optimal erwiesen, da sie einer realen 30-Meter-Strecke entspricht und gleichzeitig ein Modul entsteht, das bequem mit beiden Händen angehoben und transportiert werden kann.

Der Abschluss mit einer Schwelle an den Modulenden ermöglicht zudem die authentische Darstellung eines Schienenstoßes beim Übergang zum nächsten Streckenmodul.

Bei einem Bogenmodul soll die Bogenlänge der äußeren Schiene ebenfalls 30 Meter betragen – das entspricht im Maßstab 1:32 etwa 937,5 mm, gerundet entweder 937 oder 940 mm. Bei einem gebogenen 30-Meter-Gleisjoch wird die Schwellenaufteilung entlang der äußeren Schiene vorgenommen. Dadurch bleibt die äußere Schiene exakt 30 Meter lang, während die innere Schiene – abhängig vom gewählten Radius (Halbmesser) – kürzer ausfällt, sodass sich auch die Breite der Schwellenfächer entsprechend verringert. Diese Vorgehensweise soll im Modell originalgetreu wiedergegeben werden.

Aus der oben genannten Empfehlung ergeben sich folgende praktikable Bogenmodule (bei einer Schienenlänge von 940 mm). Wichtig: Die angegebenen Radien beziehen sich jeweils auf die Gleismitte.

  • Radius 2970 mm (Vorbild: 95 m), Winkel: 18°
  • Radius 3568 mm (Vorbild: 114 m), Winkel: 15°
  • Radius 4765 mm (Vorbild: 153 m), Winkel: 11,25°
  • Radius 5962 mm (Vorbild: 190 m), Winkel: 9°
  • Radius 8954 mm (Vorbild: 287 m), Winkel: 6°
Auf Modulen länger als 1.000 mm sollen einen zusätzlichen Schienenstoß in etwa der Mitte des Moduls wiedergeben werden Viele Modulbauer bevorzugen längere Module, beispielsweise mit einer Länge von 1,2 Metern, wodurch die typische Länge eines 30-Meter-Gleisjochs überschritten wird. Da die maximale Schienenlänge im Vorbild zu jener Zeit 30 Meter betrug, empfehlen wir, auf solchen Modulen einen zusätzlichen Schienenstoß vorzusehen, um dieser historischen Tatsache gerecht zu werden.

Neben dem 30-Meter-Gleisjoch wurden in den Oberbau-K-Richtlinien auch 15-Meter-Gleisjoche verwendet, was einer umgerechneten Schienenlänge von ca. 469 mm entspricht. Im Zuge von Gleiserneuerungen nach Oberbau-K war es zudem nicht unüblich, dass Schienen gemäß den vorherrschenden Gegenheiten gestückelt wurden. Zwar wurde grundsätzlich versucht, Schienenstöße zu minimieren, da sie als wartungsintensiv galten, doch gerade auf längeren Modulen lässt sich diese Szenario realistisch nachbilden – sei es durch die Darstellung gestückelter Schienen oder den Einsatz von 15-Meter-Gleisjochen.

Schienen kürzer als 6 Meter (umgerechnet 187 mm) wurden im Vorbild jedoch nicht verbaut. Daher darf die Mindestlänge eines Gleises zwischen zwei Doppelschwellen 187 mm nicht unterschreiten.